OBWALDEN: Jetzt kommen provisorische Leitplanken auf A8

Das Bundesamt für Strassen (Astra) montiert in der kommenden Woche auf der Autostrasse A8 im Kanton Obwalden Mittelleitplanken. Danach wird das Tempo wieder erhöht.

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Die Autostrasse A8 zwischen Alpnach und Sarnen. Hier werden nächste Woche provisorische Leitplanken montiert. (Bild: Keystone)

Die Autostrasse A8 zwischen Alpnach und Sarnen. Hier werden nächste Woche provisorische Leitplanken montiert. (Bild: Keystone)

Auf der A8 zwischen Alpnachstad und Sarnen Nord werden in der kommenden Woche anstelle von Plastikbaken auf dem Mittelstreifen Leitplanken installiert. Dadurch werde die Sicherheit auf der Autostrasse weiter erhöht, schreibt das Astra am Donnerstag in einer Mitteilung.

A8 in der Nacht gesperrt

Aus Sicherheitsgründen wird die A8 deshalb zwischen der Verzweigung Lopper und dem Anschluss Sarnen Nord vom Montag, 10. November, bis Freitag 14. November jeweils von 20 bis 5 Uhr gesperrt. Das sei nötig, um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten. Eine Umleitung über die Hauptstrasse ist signalisiert. Sollten die Arbeiten in Verzug geraten, wird die Autostrasse zusätzlich vom 14. November ab 20 Uhr, bis 15. November 5 Uhr gesperrt. Die Kosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Franken.

Wieder Tempo 100

Wenn die Mittelleitplanke montiert sind, wird die Geschwindigkeit auf dem Streckenabschnitt Alpnachstad-Sarnen Süd von 80 km/h auf 100 km/h erhöht. Die Geschwindigkeit war vorübergehend reduziert worden, bis die Richtungstrennung umgesetzt ist. Die Leitplanken sollen die Zeit bis zu einer definitiven Lösung auf der A8 überbrücken. Denn die Strasse soll um drei Meter verbreitert werden. Dazu wird der Bund Land erwerben und das Projekt öffentlich auflegen müssen. Die Projektierung ist in Arbeit, die Realisierung auf etwa 2020 terminiert.

Auf der im Gegenverkehr betriebenen Autostrasse ereignen sich immer wieder Unfälle mit Toten und Verletzten. Zuletzt kam es am 6. September zu zwei Frontalkollisionen am selben Tag. Dabei starb eine Frau. Fünf Personen wurden verletzt.

Um Frontalkollisionen zu vermeiden, wurde in diesem Jahr zwischen Sarnen und Alpnachstad die Signalisation verbessert. Bei den Einfahrten wurden Richtungspfeiler am Boden angebracht. Die doppelten Sicherheitslinien wurden mit einer Rüttelmarkierung versehen. Mitte September signalisiert das Bundesamt für Strassen ein generelles Überholverbot.

rem/sda