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OBWALDEN: Josef Hess: «Der Wechsel war ziemlich abrupt»

Seit Montag ist Josef Hess in seinem Bau- und Raumentwicklungsdepartement an der Arbeit. Es war fast ein Start «von null auf hundert».
Primus Camnezind
Josef Hess vor dem Haus des Waldes in Sarnen. (Bild: Corinne Glanzmann (Sarnen, 4. Juli 2017))

Josef Hess vor dem Haus des Waldes in Sarnen. (Bild: Corinne Glanzmann (Sarnen, 4. Juli 2017))

Primus Camnezind

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

«Für mich ist es ein Heimkommen», erklärte Josef (Sepp) Hess anlässlich seiner Vereidigung. Zurück in Obwalden wartet eine Menge Arbeit auf den neuen Chef des Bau- und Raumentwick­lungsdepartementes. Unsere Zeitung durfte dem 56-jährigen gebürtigen Engelberger an seinem Arbeitsplatz im Haus des Waldes über die Schultern blicken und dabei feststellen, wie voll sein Terminkalender schon in der ersten Arbeitswoche ist.

Als einen «sehr ergreifenden und würdevollen Moment» be­zeichnet Sepp Hess die Amtseinsetzung vom vergangenen Freitag. «Nun bin ich wieder in ­meinem Heimatkanton angekommen», erklärt er sichtlich zufrieden. «Da ich in Bern bis Ende Juni gearbeitet habe, war der Wechsel jedoch ziemlich abrupt.»

Bereits vor Amtsantritt in die grossen Projekte vertieft

Die Tatsache, dass er «sehr herzlich und auch erwartungsvoll» aufgenommen wurde, gibt ihm Kraft. «Alle meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch der Regierungsrat freuen sich, zusammen mit mir die anstehenden Aufgaben gemeinsam anzupacken», lässt er uns wissen. «Ich treffe auf viele bekannte Gesichter in der Verwaltung, den Gemeinden und in der Bevölkerung, das ist mir wichtig und wird mir helfen, die anstehenden Aufgaben rasch und lösungsorientiert anzupacken», betont der Forstingenieur mit ETH-Abschluss. In Bern sei das aufgrund der Grösse der Verwaltung und der damit verbundenen Aufgabenteilung nicht so einfach gewesen.

So ganz «von null auf hundert» hatte der neue Baudirektor diese Woche nun doch nicht zu starten. Er sei «sehr gut in die ­Abläufe der Regierungsrats-Sitzungen» eingeführt worden, anerkennt Hess. «Deshalb fand ich mich am Montag an meiner ersten Sitzung mit der Exekutive gut zurecht.» Auch in die zum Teil grossen Projekte und Aufgaben seines Departementes konnte er sich bereits vor dem Amtsantritt vertiefen. «Ich hielt mich all die Jahre auf dem Laufenden und hatte seit meiner Wahl im vergangenen Herbst die Chance, an wichtigen Sitzungen teilzunehmen.» Auf seine neuen Aufgaben freut sich Hess. Gleichzeitig «fordert mir die Verantwortung, die ich für unseren Kanton übernommen habe, Respekt ab». Sepp Hess erwähnt unter anderem den Hochwasserschutz und die Richtplanung.

Das Büro ist einsatzbereit

Zu einem Stellenwechsel gehört auch die Gestaltung des persönlichen Arbeitsplatzes. «Die wichtigsten Dinge im Büro sind einsatzbereit. Um dieses vollständig einzurichten, fehlte mir bis jetzt die Zeit.» Die Einrichtung des Büros werde er in den kommenden Wochen «zwischen den laufenden Geschäften» abschliessen, sagt der Hausherr an der Flüeli­strasse 3 in Sarnen. Dabei wird der eine oder andere Gegenstand aus Bern wohl auch in Obwalden ein neues Plätzchen finden.

Der in Alpnach lebende Politiker spricht auch über seine Jahre im Bundesamt für Umwelt in Bern. «Dort war ich praktisch nur im Büro, an Sitzungen und an Konferenzen.» Er freue sich auf die veränderten Arbeitsbedingungen in seinem neuen Amt. «Ich gehe davon aus, dass ich immer wieder mit Menschen und deren Anliegen in Kontakt komme und mir vor Ort konkrete Vorhaben anschaue. Ich werde also auch beruflich vermehrt im Freien sein.»

Apropos voller Terminkalender: Die für unser Gespräch ­eingeplanten 30 Minuten sind vor­über. Es ist 16 Uhr, und die Mitarbeiter warten auf den Apéro mit ihrem neuen Chef.

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