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OBWALDEN: Josef Hess tritt an – FDP hört ihn an

Josef Hess, Vizedirektor im Bundesamt für Umwelt, tritt definitiv als Kandidat für die Regierung an. Die FDP will ihn vor dem Entscheid über eine eigene Nomination einladen.
Josef Hess, Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt BAFU. (Bild: pd/BAFU)

Josef Hess, Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt BAFU. (Bild: pd/BAFU)

Josef Hess (55, Alpnach) ist seit gestern offizieller Kandidat für die Obwaldner Regierung. Er tritt im Namen eines überparteilichen Komitees für die Ersatzwahl von Paul Federer (FDP) an. Hess ist Vizedirektor des Bundesamts für Umwelt. Seine Absicht zur Kandidatur war Ende September bereits bekannt geworden.
Dem Komitee gehören die folgenden sieben früheren Kantons- und Gemeindepolitiker an: aus Engelberg die drei alt Talammänner Martin Odermatt (ehemals SVP), Ernst von Holzen (CVP) und Robert Infanger (FDP) sowie alt FDP-Regierungsrätin Elisabeth Gander, ferner alt FDP-Ständerat Hans Hess, Sarnen, und alt CVP-Regierungsrat Hans Wallimann, Giswil.

FDP entscheidet am Parteitag noch nicht

Zu ersetzen ist der amtierende Baudirektor Paul Federer. Seine FDP hält am 3. November einen Parteitag mit dem Traktandum Regierungsratsersatzwahl ab – sie wird dort aber noch nicht nominieren. In ihrem Newsletter schreibt die Partei nach der jüngsten Ortspartei-Präsidentenkonferenz vergangener Woche: «Es wurde entschieden, dass wir an der Parteiversammlung dem einzigen bisher bekannten Kandidaten Josef Hess die Möglichkeit geben wollen, sich und seine Ideen vorzustellen. Da er sich in den Medien als Kandidat mit einer bürgerlichen Grundhaltung darstellt, ist es für uns besonders interessant zu erfahren, wie seine Haltung bei konkreten politischen Fragestellungen aussieht.»

«Reelle bis sehr gute Chancen»

Laut Vizepräsident André Windlin ist offen, wann welches FDP-Gremium nominieren wird. Viel Zeit bleibt dann nicht mehr: Wahlvorschläge sind bis Montag, 12. Dezember, 17 Uhr, bei der Staatskanzlei Obwalden einzureichen. Die Wahl findet am 12. Februar 2017 statt, ein zweiter Wahlgang wäre am 19. März.
Auf ihrer Webseite zeigt sich die FDP in einem Eintrag von Anfang Oktober «zuversichtlich, dass wir mit einem äusserst fähigen Kandidaten ins Rennen steigen können». Mit dem erwarteten Verzicht der CVP und einem parteilosen Kandidaten habe man «reelle bis sehr gute Chancen, den frei werdenden Sitz verteidigen zu können», heisst es dort weiter.

Markus von Rotz

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