Obwalden
Junge Obwaldner gründen eine eigene Partei

Die Obwaldner Parteilandschaft weist seit wenigen Tagen eine weitere politische Kraft aus: die Jungfreisinnige Kanton Obwalden. Sie bezweckt, die Obwaldner Jungparteien mit einer liberalen Alternative zu ergänzen.

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Blick vom Landenberg über Sarnen mit dem Rathaus (Bildmitte).

Blick vom Landenberg über Sarnen mit dem Rathaus (Bildmitte).

Bild: Manuela Jans-Koch (Sarnen, 21. Januar 2021)

(inf) Politischen Themen von nationaler Bedeutung eine junge und lokale Stimme geben, das will die neu gegründete Partei Jungfreisinnige Kanton Obwalden. Vergangenen Freitag wurden an der Gründungsversammlung in Sarnen Nico Fankhauser (23) aus Giswil, Gianluca Amstutz (23) aus Sachseln und Tim Wolf (18) aus Alpnach in den Parteivorstand gewählt. Wie der Vorstand in einer Medienmitteilung schreibt, will er aktiv mit den anderen Obwaldner Jungparteien zusammenarbeiten, um das politische Interesse der Jungen im Kanton Obwalden zu stärken. Die Jungfreisinnigen Obwalden orientieren sich gemäss eigener Aussage zwar politisch an der FDP Obwalden, seien jedoch unabhängig von der kantonalen Mutterpartei.

Jungpartei will Rentenalter erhöhen

Die Jungfreisinnigen Obwalden setzen sich, wie es in der Mitteilung weiter heisst, für eine freiheitliche Wirtschaftspolitik mit attraktiven Rahmenbedingungen für Innovationen ein, um die internationale Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Volkswirtschaft langfristig sicherzustellen. Weiter stehe die sichere Finanzierung der Altersvorsorge im Zentrum der politischen Aktivität der Jungpartei. Dazu solle das Rentenalter für Mann und Frau angeglichen, auf 66 Jahre erhöht und an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Und in der Klimapolitik solle sich die Schweiz am technischen Fortschritt statt an unnötigen Verboten orientieren.