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OBWALDEN: Kanton spart 2 Millionen ein

Im alten Bettentrakt des Spitals sind heute Tageskliniken und Büros untergebracht. Nun folgt noch ein neuer Anstrich. Dann ist das Grossprojekt abgeschlossen.
Blick in den alten Bettentrakt mit Sprechzimmern und Büros. (Bild: Corinne Glanzmann (Sarnen, 20. Dezember 2016))

Blick in den alten Bettentrakt mit Sprechzimmern und Büros. (Bild: Corinne Glanzmann (Sarnen, 20. Dezember 2016))

In den nächsten Wochen kommt noch neue Farbe an die Fassade – danach ist der Umbau des alten Bettentrakts abgeschlossen. Dies teilte das Obwaldner Baudepartement (BRD) gestern mit.

Rückblick: 2012 hatte die Obwaldner Bevölkerung deutlich Ja gesagt zu einem Objektkredit für den Umbau und Ersatz des Bettentrakts des Obwaldner Kantonsspitals. Mit der Eröffnung des neuen Bettentrakts konnte eine erste Etappe bereits im Mai 2014 abgeschlossen werden.

Die sanfte Sanierung des alten Bettentrakts, der nun als Dienstleistungsgebäude verwendet wird, ist im Frühjahr 2016 aufgenommen worden. «Die baulichen Eingriffe haben sich auf ein Minimum beschränkt», schreibt das BRD weiter. Im über hundertjährigen Gebäude sind neu die verschiedenen Ambulatorien und Tageskliniken untergebracht. Nicht ohne Grund: «Mit dem medizinischen Fortschritt geht eine anhaltende Verlagerung von stationärer zu ambulanter Behandlung einher. Dies hat eine deutliche Erhöhung der Frequenzen in den Tageskliniken zur Folge.» Dieser Entwicklung konnte Rechnung getragen werden, indem die Zahl der chirurgisch-orthopädischen Tagesklinikplätze im Kantonsspital erhöht worden sei.

Das Gesamtprojekt – also der Bau eines neuen Bettentrakts und der Umbau des alten Bettentrakts – ist fast 2 Millionen Franken günstiger als geplant. Alles zusammen kostet rund 41,8 Millionen Franken. Zum Zeitpunkt der Volksabstimmung 2012 waren die vom Kanton getragenen Gesamtinvestitionen auf 43,7 Millionen Franken veranschlagt worden. «Die positive Schlussabrechnung ist vor allem auf die Kostenunterschreitung beim Neubau Bettentrakt zurückzuführen», schreibt das BRD. «Demgegenüber stehen etwas höhere Kosten bei der Sanierung des alten Bettentrakts» – der Grund sind zusätzlich nötige Massnahmen bezüglich Brandschutz- und Erdbebensicherheit.

Mit dem neuen Bettentrakt ist das Spital gemäss der Mitteilung «sehr zufrieden». Die verbesserte Infrastruktur ermögliche effizientere Arbeitsprozesse. «Dazu gehören kurze Wege, übersichtlich und logisch angeordnete Raumgruppen, die Trennung von ambulanten und stationären Patienten und Besucherströmen sowie eine Entflechtung der Betriebsprozesse.» Von diesen Verbesserungen würden neben den Patienten auch die Angestellten profitieren. Nicht zuletzt konnte mit den baulichen Massnahmen die Wirtschaftlichkeit der medizinischen Versorgung im Kanton massgeblich verbessert werden. (pd/red)

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