OBWALDEN: Kanton vereinfacht Baubewilligungen

Kürzere Fristen, vereinfachte Abläufe. Die Motion Baubewilligung zeigt bereits Wirkung, doch die Urheber fordern weitere Verbesserungen.

Matthias Piazza
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Können künftig früher beginnen: Arbeiter auf einer Grossbaustelle in Kerns. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Können künftig früher beginnen: Arbeiter auf einer Grossbaustelle in Kerns. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Wer vom Kanton eine Baubewilligung braucht, darf künftig früher damit rechnen: Dank einer speziellen Software können sowohl die Gemeinden wie auch die zuständigen kantonalen Stellen die Daten bearbeiten und gegenseitig übernehmen. Ebenso erlaubt das Programm eine vereinfachte, für alle beteiligten Amtsstellen einsehbare Aufgabenüberwachung. Die Neuerung ist eine Folge der Motion, welche die beiden CVP-Kantonsräte Bruno Furrer (Lungern) und Peter Wälti (Giswil) im Dezember 2011 eingereicht hatten. Darin verlangten sie und 48 Mitunterzeichnende, dass 80 bis 90 Prozent der Gesuche innerhalb von vier Wochen bewilligt respektive erledigt werden.

Der grösste Teil der in der Motion enthaltenen Forderungen sei umgesetzt, meint Baudirektor Paul Federer. «So wie es momentan aussieht, werden wir den Regierungsrat an der nächsten Kantonsratssitzung vom 11. September für diese Motion nicht entlasten», sagt hingegen Peter Wälti.