OBWALDEN: Kanton will Kultur mit eigenem Gesetz stärken

Wie Bildung und Sport soll auch die Kultur ein Gesetz erhalten. Landammann Franz Enderli möchte die Kultur als Ganzes stärken.

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Sie erarbeiten das Kulturgesetz: Departementssekretär Hugo Odermatt, Bildungsdirektor Franz Endeli und Christian Sidler, Leiter Amt für Kultur und Sport (von links). (Bild: Romano Cuonz / Neue OZ)

Sie erarbeiten das Kulturgesetz: Departementssekretär Hugo Odermatt, Bildungsdirektor Franz Endeli und Christian Sidler, Leiter Amt für Kultur und Sport (von links). (Bild: Romano Cuonz / Neue OZ)

«Alle Kulturbereiche des Bildungs- und Kulturdepartements sollen unter einem einzigen tragfähigen Gesetzesdach Platz finden und damit klar strukturiert werden», propagiert Bildungs- und Kulturdirektor Franz Enderli. Zusammen mit dem stellvertretenden Departementssekretär Hugo Odermatt (Projektleitung) und Christian Sidler (Leiter Amt für Kultur und Sport) hat er das erste Obwaldner Kulturgesetz (KuG) entworfen.

Keine höheren Beträge

Nicht höhere Beträge für Kulturschaffende und Projekte, sondern analog zum Sportbereich sollen die Voraussetzungen für die Ausrichtung von Unterstützungsgeldern genauer formuliert und festgelegt werden. Wie beim Kulturgüterschutz oder den Bibliotheken soll dabei Ausführungsbestimmungen gearbeitet werden. «Ich bin überzeugt, dass wir mit unseren Argumenten das Parlament überzeugen und das KuG schaffen können», wähnt Enderli. Die Vorlage samt Botschaft soll im Herbst zur ersten Lesung an den Regierungsrat gehen. Auf Anfang 2014 ist die Vernehmlassung festgesetzt. Die politische Beratung soll Ende 2014 stattfinden.

Red

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