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OBWALDEN: Kantonalbank hat nicht nur in Sarnen Baupläne

2021 möchte die Kantonalbank den Neubau im Feld in Sarnen eröffnen. Als Nächste profitieren vorerst die Alpnacher von Plänen. Ihre Filiale wird rundum erneuert.
So soll die Bankfiliale in Alpnach nach dem Umbau aussehen. (Bild: Visualisierung: OKB)

So soll die Bankfiliale in Alpnach nach dem Umbau aussehen. (Bild: Visualisierung: OKB)

Quizfrage: Wann wurde die aktuelle Filiale der Obwaldner Kantonalbank in Alpnach eröffnet? Es war im April 1996. Die Kunden forderten heutzutage, so hiess es damals, «zeitgemässe, funktionale Räumlichkeiten, die auch sicherheitsmässig den Anforderungen entsprechen». 4,6 Millionen Franken investierte die Bank damals in einen Neubau, der übrigens wie der aktuell geplante neue Hauptsitz in Sarnen auch nicht am ursprünglich vorgesehenen Standort gebaut wurde: Im Juli 1994 gaben die Verantwortlichen bekannt, dass sie ihr damals 35-jähriges Gebäude an der Brünigstrasse abreissen und durch einen Neubau ersetzen wollten. Drei Monate später kam die Kehrtwende: Man könne dank dem Abtausch eines Hauses (Chalet Emma) das ausgearbeitete Projekt für ein Wohn- und Geschäftshaus auf der anderen Strassenseite realisieren.

Gut 20 Jahre nach Eröffnung ist ein kompletter Innenumbau für maximal 1,8 Millionen Franken geplant. Man brauche mehr Platz für Beratung und wolle innert fünf Jahren alle Filialen auf einen Stand wie aktuell in Lungern und Giswil bringen. Auch diesmal stehen neue Kundenansprüche im Zentrum: «Wir wollen digital aktuell sein und trotzdem auch in allen Lebenslagen persönlich beraten können», sagt Hans-Ruedi Durrer, Leiter Firmen der OKB. Im vergangenen Jahr konnte die Bank in Obwalden Kunden zu 21'143 Beratungsgesprächen empfangen. Der Umbau in Alpnach soll im Sommer beginnen. Die Filiale wird vor­übergehend in ein Provisorium ziehen. Ziel ist, den Umbau bis Ende Jahr abschliessen zu können.

Vorteile des neuen Standorts erkannt

Noch viel mehr freuen sich Bankrat und Direktor Bruno Thürig auf den geplanten neuen Hauptsitz im Feld Sarnen. Hierfür brauchte es wegen eines mehrfach vor Bundesgericht ausgefochtenen Streits mit einer Nachbarin neue Pläne an einem neuen Standort. Was mit dem alten Hauptsitz an der Bahnhofstrasse geschieht, hoffe man, an der PS-Versammlung vom 7. April bekanntgeben zu können. Das Kapitel «Neubau am alten Ort» habe man abgeschlossen, sagten Bankratspräsident Daniel Dillier und CEO Bruno Thürig am Dienstag bei der Präsentation des Jahresergebnisses. Man könne dem Ganzen trotz Verzögerung und Mehrkosten heute auch Gutes abgewinnen: Man habe im Grünen dank der «Spielwiese» mit dem Provisorium, in dem sich übrigens alle «sehr wohl fühlten», besser planen können. Und strategisch habe der neue Standort «nur Vorteile», sagte Thürig. Nicht zuletzt dank dem neuen Bahnhof Sarnen Nord.

Markus von Rotz

markus.vonrotz@obwaldnerzeitung.ch

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