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OBWALDEN: Kantonsspital Obwalden verliert Direktor an Schaffhausen

Der Spitalrat muss einen neuen Direktor suchen. Spitalratspräsident Thomas Straubhaar bedauert den Wegzug Daniel Lüschers zu den Spitäler Schaffhausen, kann ihn aber verstehen.
Matthias Piazza
Daniel Lüscher ist seit 2012 Direktor des Kantonsspitals OW. (Bild: PD)

Daniel Lüscher ist seit 2012 Direktor des Kantonsspitals OW. (Bild: PD)

Matthias Piazza

matthias.piazza@obwaldnerzeitung.ch

Nach rund fünf Jahren gibt’s wieder einen Wechsel an der Spitze des Kantonsspital Obwalden. Daniel Lüscher verlässt Ende Februar 2018 das Spital, das er seit dem 1. November 2012 leitet. Er wird neuer Direktor der Spitäler Schaffhausen. Neben dem Akutspital wird er auch die Psychiatrie, die Rehabilitation, die Übergangspflege sowie den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst führen. Ein geplantes Neubauprojekt bildet einen weiteren Schwerpunkt, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantonsspitals. «Wir bedauern seinen Weggang sehr, hätten ihn gerne noch ein paar Jahre behalten», sagt Spitalratspräsident Thomas Straubhaar dazu. In der Ära Lüscher wurde der Bettentrakt neu gebaut, und die Zahl der stationären Patienten stieg im vergangenen Jahr erstmals auf über 4000. Doch er habe Verständnis für diesen Schritt. «Die Gelegenheit, Direktor einer Klinik wie jener von Schaffhausen zu werden, kommt nicht alle Tage. Dass Daniel Lüscher diesen Karriereschritt macht, ist bedauerlich, aber nachvollziehbar.»

Der Spitalrat werde die Direktorenstelle nun wie üblich ausschreiben, damit der Nachfolger Lüschers fristgerecht auf Anfang März die Stelle antreten könne. Der Umbau des Kantonsspitals sei nicht abgeschlossen. «Auch den Nachfolger erwarten viele Herausforderungen. Das Spital entwickelt sich auch in baulicher Hinsicht weiter. So steht in den nächsten Jahren die Erneuerung des Behandlungstraktes, der nicht mehr der neuste ist, auf dem Programm», so Thomas Straubhaar.

«Erlebte eine spannende und erfolgreiche Zeit»

«Ich habe mich sehr wohl gefühlt im Kantonsspital Obwalden, erlebte mit dem Neubau des Bettentraktes ein Highlight und eine extrem spannende und erfolgreiche Zeit», blickt Daniel Lüscher zurück. Doch der Anfrage aus Schaffhausen habe er nicht widerstehen können. «Ich erlebe als Direktor den Bau eines ganz neuen Spitals, vom Spatenstich bis zur Einweihung», begründet er den Wechsel zu den Spitälern Schaffhausen. Auch die Grösse des Hauses mit gegen 400 Betten und 1500 Mitarbeitern (im Kantonsspital Obwalden arbeiten rund 500 Menschen) und das umfassende Leistungsangebot, unter anderem mit Psychiatrie und Rehabilitation, reizten ihn.

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