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OBWALDEN: Korporation Giswil will Wärmeverbund übernehmen

Der Korporationsrat Giswil beantragt seinen Korporationsbürgern einen Kredit für den Bau einer neuen Heizzentrale. Zudem soll der Wärmeverbund vom Elektrizitätswerk Obwalden übernommen werden.
Turbine

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Die Korporation Giswil möchte den Absatz von erneuerbaren Energien mit den eigenen Holz-Ressourcen steigern. So soll der Wärmebedarf des Dorfkerns mit der Zentrumsüberbauung und des wachsenden Industriegebiets Gorgen durch eine zentrale Wärmeversorgung gedeckt werden.

Da das Elektrizitätswerk Obwalden seinen bestehenden Wärmeverbund nicht weiter ausbauen will, ist die Korporation interessiert, die bestehende Infrastruktur vom lokalen Energieversorger zu übernehmen und erweitern.

An der Korporationsversammlung vom 26. November sollen die Bürger über einen entsprechenden Kredit abstimmen, um das Geschäft vertieft zu prüfen. Über die Höhe des Kredits machen das Elektrizitätswerk Obwalden und die Korporation Giswil in ihrer Mitteilung vom Montag keine Angaben.

Heisst die Versammlung den Antrag gut und hält die Korporation weiterhin an ihrer Absicht fest, wird die Korporationsversammlung im Frühjahr 2016 über die Übernahme des Wärmeverbunds mit dem definitiven Baukredit abstimmen können.

Die Korporation Giswil ist interessiert, das rund 5 km lange Wärmeverteilnetz, die Verträge und sämtliche Kundenanschlüsse des bestehenden Kundenstamms zu übernehmen. Für die bestehenden Kunden des Wärmeverbundes würde sich kaum etwas ändern. Sie dürfen sich weiterhin auf CO2-neutrale Wärme aus nachhaltig betriebener Waldwirtschaft verlassen.

red

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