OBWALDEN: Kritische Stimmen zur Vorlage tauchen auf

Parlament und Parteien befürworten am 30. November die gerechteren Grundstückschäzungen. Es gibt aber auch Widerstand.

Romano Cuonz
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Die Neuregelung der Grundstückschätzung soll vors Volk. (Bild: schoried.ch)

Die Neuregelung der Grundstückschätzung soll vors Volk. (Bild: schoried.ch)

«Mit der vorgeschlagenen Neuregelung sollen die Grundstückschätzungen wieder auf einen einheitlichem Stand gebracht und sachlich nicht gerechtfertigte Ungleichheiten zwischen älteren und neueren Gebäuden beseitigt werden», sagt der Obwaldner Finanzdirektor Hans Wallimann. Kantonsrat, Parteien und Hauseigentümerverband unterstützten die Vorlage, über die am 30. November abgestimmt wird. Das Begehren scheint demnach gar keine Gegner zu haben. Doch dem ist nicht so, es gibt auch kritische Stimmen. «Nach reiflicher Prüfung kann ich der Vorlage nicht zustimmen», sagt beispielsweise der Sarner Ingenieur und Grundbesitzer Peter Zwicky, der vielen aufgrund seines Engagements beim Hochwasserschutz ein Begriff ist.