OBWALDEN: Landfrauen aus aller Welt stellen viele Fragen

Acht Landfrauen aus fernen Ländern sind auf Schweizer Reise. Diese Woche machten sie in Kerns einen Erfahrungsaustausch.

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Per Dolmetscherin (Bildmitte) tauschen sich die Bäuerinnen aus Tschad und Kanada mit Paula Burch, Präsidentin Landfrauenverband (Zweite von rechts), und Gastgeberin Irene Röthlin (rechts) aus. (Bilder Robert Hess)

Per Dolmetscherin (Bildmitte) tauschen sich die Bäuerinnen aus Tschad und Kanada mit Paula Burch, Präsidentin Landfrauenverband (Zweite von rechts), und Gastgeberin Irene Röthlin (rechts) aus. (Bilder Robert Hess)

«Sie können nicht aufhören zu staunen», sagte Swissaid-Mitarbeiter Fabio Leippert beim Besuch diese Woche auf dem Bauernhof von Sepp und Irene Röthlin in Kerns. Mit «sie» meinte er Bäuerinnen aus den Swissaid-Partnerländern Kolumbien, Tschad und Myanmar (Burma) sowie aus Kanada.

Vom 6. bis 16. Oktober reisen sie von Genf nach St. Gallen und besuchen Bauernhöfe und am Ende die Olma. Organisiert wird die Tour aus Anlass des UNO-Jahres der bäuerlichen Familienbetriebe vom Hilfswerk Swissaid zusammen mit dem Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband. «Wir haben gerne Ja gesagt, als wir angefragt wurden, eine dieser Veranstaltungen zu übernehmen», sagte Obwaldens Landfrauen-Präsidentin Paula Burch.

«Sie wollten immer alles genau wissen. Wie es mit der Jauche und dem Mist ist, mit den Tieren, dem Auskommen in unsern Bauernbetrieben usw., sie fragten immer nach», berichtete Gastgeberin Irene Röthlin.

RH