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OBWALDEN: Langer Film von Günter Hofer wird noch länger

Unter anderem wegen der Überlänge kam sein Erstlingswerk nicht nochmals in die Obwaldner Kinos. Nun bringt Filmemacher Günter Hofer eine noch längere Version auf DVD – und arbeitet auch bereits an einem neuen Streifen.
Philipp Unterschütz
Regisseur Günter Hofer vom Verein Filmemacher will Anfang 2019 ein neues Werk fertig haben. (Bild: Christoph Riebli (Sarnen, 23. November 2016))

Regisseur Günter Hofer vom Verein Filmemacher will Anfang 2019 ein neues Werk fertig haben. (Bild: Christoph Riebli (Sarnen, 23. November 2016))

Philipp Unterschütz

philipp.unterschuetz@obwaldnerzeitung.ch

«Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte», der erste Spielfilm des Regisseurs Günter Hofer vom Verein Filmemacher Obwalden, erreichte allein in den Obwaldner Kinos über 1000 Zuschauer – und übertraf damit alle Erwartungen der Filmemacher Obwalden.

Im Film geht es um eine Familiengeschichte. Eine Mutter dreier Kinder verunglückt am Heiligen Abend und fällt ins Koma. Die Familie muss ohne sie klarkommen. Durch scheinbar zufällige Bekanntschaften mit einem mysteriösen alten Mann und den Einzug einer alleinerziehenden Mutter und ihrer Tochter erfährt vor allem der 13-jährige Thomas viel Hilfe.

Immer wieder wurde bei den Filmemachern Obwalden gefragt, ob der Film nicht nochmals gezeigt werde. Hauptsächlich die Überlänge des Streifens verhinderte dies jedoch. Dafür liefert Günter Hofer nun eine noch längere, komplett überarbeitete Version mit bisher unveröffentlichten Szenen. «Die neue Version zeigt noch intensiver, wie die Familie mit dem Unfall der Mutter umgeht», sagt Günter Hofer. Die Doppel-DVD hat eine Laufzeit von insgesamt 236 Minuten.

Neues Projekt hat Obwalden im Fokus

Günter Hofer arbeitet nun an einem neuen Projekt. Im Herbst begannen die Dreharbeiten für eine Art Dokumentation über Obwalden. «Drei Kinder erleben und entdecken in jeder Gemeinde verschiedene Orte, Plätze und Sehenswürdigkeiten», verrät Hofer. Ziele seien aber nicht die allseits bekannten Sachen, sondern Orte oder Möglichkeiten in Obwalden, die eher einem kleineren Teil der Bevölkerung bekannt seien. Im Sommer war das Projekt Vertretern aller Obwaldner Gemeinden mit der Bitte vorgestellt worden, Vorschläge einzureichen, was es in ihrer Gemeinde Spezielles zu sehen gäbe. Jedes Dorf wird mit 10 bis 12 Minuten im Film vertreten sein.

Die Dreharbeiten begannen im Oktober in den Gemeinden Kerns, Sachseln und Sarnen mit den Kindern Elias Bucher aus Kerns, Antonia Langenstein aus Engelberg und Cécile Kühne aus Flüeli-Ranft. In den anderen Gemeinden wird bis im Herbst 2018 gedreht. «Der Film wird frühestens Anfang 2019 erscheinen und sicher ein schönes Bild von Obwalden geben», so Günter Hofer.

Hinweis

Die Doppel-DVD «Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte» ist erhältlich unter www.cede.ch.

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