OBWALDEN: Lungerer wagt sich in Nocks Todeskugel

Sieben Töfffahrer in einer Stahlkugel: Am Weltrekordversuch von Freddy Nock beteiligt sich auch Ron Regener aus Lungern.

Adrian Venetz
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Waghalsige Fahrt in der Todeskugel. (Bild: PD)

Waghalsige Fahrt in der Todeskugel. (Bild: PD)

Extremsportler Freddy Nock – man kennt den Spross der Zirkus-Familie vor allem wegen seinen waghalsigen Aktionen auf dem Hochseil – hat wieder einmal einen Weltrekord im Visier. Und zwar seinen eigenen aus dem Jahr 2005. Damals schaffte er den Weltrekord «für das Fahren von sechs Motorrädern in einer Stahlkugel mit einem Durchmesser von 4,9 Metern», so die offizielle Bezeichnung. Das gleiche Kunststück will ernun mit sieben Leuten schaffen, und zwar am 20. Februar an der Messe «Swiss Moto 2014» in Zürich.

Alle sind Laien-Fahrer

Mit dabei ist auch Ron Regener aus Lungern. Der 34-jährige Zimmermann hat sich im Herbst auf ein Inserat hin gemeldet. Prompt schaffte er es aus rund 150 Bewerbungen in die Endauswahl und schliesslich mit fünf weiteren Motorradfahrern ins Team von Freddy Nock. «Ich war schon etwas überrascht», sagt der gebürtige Deutsche, der seit zehn Jahren in Lungern wohnt. «Aber die Freude war natürlich gross.»

Beim beim Fahren in der «Todeskugel», wie die runde Stahlbahn genannt wird, ist nicht zu spassen. Wenn jemand aus dem Takt fällt, kann es zu bösen Stürzen kommen. «Deshalb ist es wichtig, dass jeder sich auf den andern verlassen kann und dass man einander vertraut», betont Regener. Das mittlerweile gut eingespielte Team um Freddy Nock sei «schon fast wie eine kleine Familie».