OBWALDEN: Mehr Reptilien als erwartet

Seit einem Jahr führt der Kanton ein Reptilien­inventar. Die Zwischen­bilanz fällt positiv aus; die Feld­erhebungen überraschen selbst die Experten.

Red
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Der Feldforscher Jürgen Kühnis untersucht am Lungerersee eine kleine Ringelnatter. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)

Der Feldforscher Jürgen Kühnis untersucht am Lungerersee eine kleine Ringelnatter. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)

Seit einem Jahr erarbeitet der Kanton Obwalden ein Reptilieninventar. Die Absicht dahinter ist es, den Wissensstand über die Verbreitung von Reptilien zu vertiefen und Fördermassnahmen für die geschützten Tierarten in die Wege zu leiten. Eine erste Zwischenbilanz fällt durchwegs positiv aus: «Wir waren überrascht, dass es überhaupt noch so viele Reptilien in der Gegend gibt», sagt Corinne Vonlanthen, wissenschaftliche Mitarbeiterin vom Amt für Wald und Landschaft. Bisher lag der Schwerpunkt für die Feldkartierungen in den Gemeinden Giswil und Sarnen. 2013 stehen die Gemeindegebiete von Alpnach, Kerns, Sachseln und Engelberg auf dem Programm. Das Projekt zählt dabei auch auf die Mithilfe aus der Bevölkerung.

Realisiert wird das Reptilienprojekt im Auftrag des Amts für Wald und Landschaft Obwalden unter der Leitung des Reptilienexperten Jürgen Kühnis. In der Schweiz sind alle Reptilien geschützt. Trotzdem gelten heute 80 Prozent aller 19 einheimischen Reptilienarten als akut gefährdet.

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