OBWALDEN: Mobile Köche sind oft ohne Bewilligung unterwegs

Fahrende Köche, die indische Reisegruppen begleiten: Sie wurden letztes Jahr von der Polizei besonders oft verzeigt.

Red
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Auto in Brand: Indische Caterer versuchen ihren Lieferwagen zu löschen. (Bild: Archiv Kapo OW)

Auto in Brand: Indische Caterer versuchen ihren Lieferwagen zu löschen. (Bild: Archiv Kapo OW)

Mit einem brennenden Lieferwagen auf Flüeli-Ranft zogen indische Caterer im vergangenen Sommer die Aufmerksamkeit auf sich. Es handelt sich dabei um sogenannte «fliegende Köche», welche indische Reisegruppen quer durch die Schweiz und Europa begleiten. Oftmals operieren sie mit gemieteten Lieferwagen, die zu fahrenden Küchen umfunktioniert wurden, vom Ausland aus. Eine Bewilligung für ihre mobilen Dienste können sie nur in den seltensten Fällen vorweisen.

Aufgrund von Kontrollen oder Vorfällen wie demjenigen auf Flüeli-Ranft hat die Kantonspolizei Obwalden im vergangenen Jahr 56 Straftaten im Bereich der illegalen Erwerbstätigkeit/Beschäftigung gezählt. «Rund ein Drittel davon entfällt auf das mobile Catering von ausländischen Touristengruppen», schätzt Carole Fallegger, Leiterin Kriminalpolizei Obwalden. Weitere Betätigungsfelder der vorwiegend aus Indien, Polen und Rumänien stammenden Personen seien in Nachtklubs und dem Bausektor anzusiedeln.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen OZ und im E-Paper