OBWALDEN: Neubau des Bettentrakts ist auf Kurs

Trotz einem strengen Winter mit viel Schnee konnte der Rohbau des Kantonsspitals in nur acht Monaten erstellt werden. Im Frühling 2014 soll die 37 Patientenzimmer wie geplant in Betrieb genommen werden. Mehr als zwei Drittel der bisherigen Aufträge wurden an einheimsche Firmen vergeben.

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Blick auf den neuen Bettentrakt am 5. Juli 2013. (Bild: Hoch- und Tiefbauamt Obwalden)

Blick auf den neuen Bettentrakt am 5. Juli 2013. (Bild: Hoch- und Tiefbauamt Obwalden)

Bereits sind die Fenster eingebaut und auch das Dach des neuen Bettentrakts des Kantsonsspitals Obwalden ist abgedichtet. Zurzeit arbeiten täglich über 50 Handwerker an den Innenausbauten (Haustechnikinstallationen, Boden-, Wand- und Deckenarbeiten, Gebäudeisolationen und Liftmontagen), heisst es in einer Medienmitteilung des Baudepartementes des Kantons Obwalden.

In einigen Wochen wird die Fassade verkleidet und im Herbst wird die Umgebungsgestaltung in Angriff genommen. Unter der Voraussetzung, dass die Bauarbeiten weiterhin planmässig verlaufen, erfolgt deren Abschluss anfangs 2014. Im Anschluss daran wird das Spital den Neubau einrichten und vom alten in den neuen Bettentrakt umziehen.

Im Frühling 2014, in weniger als einem Jahr, wird der neue Bettentrakt in Betrieb sein. Aus 37 neuen Patientenzimmern mit total 63 Betten wird dann der Blick auf den Sarnersee und die Sachslerberge frei.

Spitaleingang in ein Provisorium verlegt

Im Planungskonzept 2011 war vorgesehen, den Eingangsbereich des bestehenden Behandlungstrakts bis zum Abschluss der Arbeiten am Neubau weiter zu nutzen und zusammen mit der Spitalküche erst nach dem Bezug des Neubaus zu realisieren. Um den laufenden Betrieb des Spitals sicherer zu gestalten und die Bauabläufe zu vereinfachen, wurde auf diese Etappierung verzichtet. Der Spitaleingang wurde in ein Provisorium verlegt, womit der Rückbau des ehemaligen Empfangsbereichs sowie der Bau der Spitalküche zusammen mit der Realisierung des Bettentrakts erfolgen konnten. Damit nehmen die Bauarbeiten zwar etwas mehr Zeit in Anspruch, als ursprünglich vorgesehen, im Gegenzug kann jedoch der Betreiber den neuen Bettentrakt vollständig, das heisst samt Küche und Cafeteria in Betrieb nehmen.

Der Regierungsrat hat bisher Aufträge im Betrag von rund 25 Millionen Franken vergeben. Davon gingen rund 70 Prozent an Unternehmer mit Sitz im Kanton Obwalden. Diese Arbeitsvergaben und die bisherigen Teilabrechnungen verlaufen innerhalb des Kostenvoranschlages von 47 Millionen Franken.

pd/zim