OBWALDEN: Neue Regelungen für eine attraktivere Fischerei

Der Regierungsrat hat die Verwendung von Angeln mit Widerhaken in den Ausführungsbestimmungen über die Fischerei neu geregelt. Gleichzeitig hat er einige Anpassungen beschlossen, welche die Attraktivität der Fischerei erhöhen sollen.

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Die beschlossenen Erleichterungen gelten künftig für den Sarnersee, den Lungerersee, den Wichelsee (Bild) und den Sewensee. (Bild: Archiv Neue OZ)

Die beschlossenen Erleichterungen gelten künftig für den Sarnersee, den Lungerersee, den Wichelsee (Bild) und den Sewensee. (Bild: Archiv Neue OZ)

Am 1. März 2014 trat eine Revision der eidgenössischen Fischereiverordnung in Kraft, wonach die Kantone Inhabern des Sachkundenachweises erlauben können, in Seen und Stauhaltungen unabhängig von der Art der Fischerei mit Widerhaken zu angeln. Die Revision hat zum Ziel, die bisherigen unübersichtlichen Ausnahmeregelungen zu ersetzen und den Vollzug damit zu vereinheitlichen und zu vereinfachen. Nach den vom Regierungsrat beschlossenen Änderungen in den Ausführungsbestimmungen über die Fischerei gilt diese Erleichterung künftig neu im Sarnersee, Lungerersee, Wichelsee und Sewensee, wie die Staatskanzlei Obwalden am Dienstag mitteilte.

Im Übrigen wurden insbesondere das Fischen in der Sarneraa ganzjährig erlaubt und der zulässige Abstand zwischen Boot und seitlichen Auslegern bei der Schleppfischerei auf dem Sarnersee und dem Alpnachersee erhöht. Für den Lungerersee wurde ein generelles Fischereiverbot vom 1. bis 25. Dezember erlassen. Schliesslich wurde das Fangmindestmass für Bachforellen in Fliessgewässern von 22 auf 24 cm erhöht.

pd/zim