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OBWALDEN: Neue Standortidee für Schlachthof

Die Regierung will der Genossenschaft Schlachthaus Ei bei der Suche nach einem neuen Standort helfen. Bereits kommt eine neue Option ins Gespräch.
Das Schlachthaus Ei in Sarnen braucht mehr Platz und sollte Hygienevorschriften angepasst werden. (Bild: Corinne Glanzmann (29. August 2017))

Das Schlachthaus Ei in Sarnen braucht mehr Platz und sollte Hygienevorschriften angepasst werden. (Bild: Corinne Glanzmann (29. August 2017))

«Den ursprünglich beim Werkhof Foribach ins Auge gefasste Standort für den Ersatz des Schlachthofs Ei haben wir definitiv abgeschrieben», sagt Kantonsrat Albert Sigrist (SVP, Giswil). Es mache keinen Sinn, dies weiterzuverfolgen, weil sich die Erschliessung als nicht realisierbar erwiesen habe. Albert Sigrist wird aber an der Kantonsratssitzung von nächster Woche einen neuen möglichen Standort ins Spiel bringen: «Der Werkplatz vis-à-vis des Skateparks bei der Ausfahrt Süd des Umfahrungstunnels Sachseln könnte ein idealer Standort sein. Er liegt in der Mitte des Kantons und hätte eine Zufahrtsstrasse, die auch für landwirtschaftliche Fahrzeuge geeignet ist.» Ein Schlachthof würde an diesem Ort wohl auch kaum jemanden stören, ist Sigrist überzeugt, der sich ansonsten aber im Klaren ist, dass es zuerst noch etliche Abklärungen braucht, um die Realisierbarkeit der Idee zu prüfen. Dabei geht es auch um Besitzverhältnisse des Grundstücks, Zonenkonformität oder zeitliche Fragen, ab wann das Gelände nach den Bauarbeiten am Sicherheitsstollen wieder zur Verfügung steht. «Das braucht natürlich Zeit, ich will die Idee aber im Rat vorbringen, damit sie auch protokollarisch festgehalten ist.»

Finanzielle Hilfe schliesst die Regierung aus

Von der Regierung erwartet Albert Sigrist tatkräftige Unterstützung bei der Prüfung seines Standortvorschlags. Am 1. Juni reichte er nämlich gemeinsam mit Ambros Albert (SP, Giswil) und Christian Limacher (FDP, Alpnach) eine dringliche Motion ein, wonach die Regierung verpflichtet werden soll, die Schlachthausgenossenschaft aktiv und sofort bei der Suche nach Standorten für den Neubau eines Notschlachthofes in Obwalden zu unterstützen. Die Regierung hat die Motion in positivem Sinn beantwortet und beantragt dem Kantonsrat, diese anzunehmen. Die Regierung betont aber auch, dass es nicht Aufgabe des Kantons sei, eine Liegenschaft zu erwerben. Auch eine finanzielle Unterstützung für den Bau eines Schlachthauses schliesst sie aus, dafür fehlten die gesetzlichen Grundlagen.

Philipp Unterschütz

philipp.unterschuetz@obwaldnerzeitung.ch

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