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OBWALDEN: Neuer Präsident des Obwaldner Kantonsrats gewählt

Das Obwaldner Kantonsparlament hat Willy Fallegger (SVP) zu seinem neuen Präsidenten für das Amtsjahr 2016/17 gewählt. Der 57-jährige Metallbauschlosser aus Alpnach Dorf ist der zweite SVP-Vertreter an der Spitze des Rats. Neuer Landammann ist Franz Enderli (CSP).
Willy Fallegger. (Bild: PD)

Willy Fallegger. (Bild: PD)

Fallegger wurde turnusgemäss und mit Applaus einstimmig gewählt. Er löst als Ratsleiter im 55-köpfigen Parlament Ruth Koch-Niederberger (SP) ab. Die Kernserin war die erste SP-Frau im Präsidium des Obwaldner Parlaments.

Die Wahl sei eine grosse Ehre für ihn, seine Familie und die Wohngemeinde Alpnach, sagte der fünffache Familienvater Fallegger. Bis auf die kleine Obwaldner-Fahne und eine schrille Ratsglocke auf seinem Pult wolle er im Ratsbetrieb nichts ändern. Von seinen Ratskollegen wünschte sich Fallegger eine korrekte Anrede und kurze Voten.

Unmut gab es bei der Wahl des Neumitglieds in der fünfköpfigen Ratsleitung. Dies weil künftig die SP als kleinste Fraktion nicht mehr im Gremium vertreten ist. Als dritte Stimmenzählerin neu in die Ratsleitung aufgenommen wurde Cornelia Kaufmann (CVP) mit 37 von 52 Stimmen.

Die SP reichte keinen Wahlvorschlag ein. Ihr Kandidat hätte nach Sondierungsgesprächen bei den Fraktionen in einer Abstimmung nicht genügend Stimmen erhalten, sagte Ruth Koch (SP). Sie bedauere, dass die übrigen Fraktionen nicht mehr alle Parteien in der Ratsleitung vertreten haben wollten. Koch kündigte einen Vorstoss an, der erreichen soll, dass künftig alle Fraktionen Anspruch auf einen Sitz in der Ratsleitung haben.

Neuer Regierungsrat vereidigt

Neuer Landammann ist Bildungs- und Kulturdirektor Franz Enderli. Die Wahl des 61-jährigen CSP-Politikers war unbestritten und erfolgte mit Applaus. Der Theologe übt das hohe Amt bereits zum zweiten Mal aus. Er sitzt seit 2009 in der Regierung.

Enderli betonte in seiner Rede die Wichtigkeit, dass die Regierung gegen aussen als Kollegialbehörde auftrete, zumal sie in diesem und im nächsten Jahr von personellen Wechseln betroffen sei. In Anlehnung an das 600. Geburtsjahr des Schutzpatrons Bruder Klaus aus Obwalden 2017 wünschte sich Enderli mehr Gesinnung, mehr Konzentration, aber auch mehr Gelassenheit.

Als Landstatthalter wurde Baudirektor Paul Federer (FDP) bestimmt. Er wird allerdings im Folgejahr nicht turnusgemäss zum Regierungspräsidenten aufsteigen. Der 65-Jährige, der seit 2010 im Amt ist, hat auf Ende Juni 2017 seinen Rücktritt angekündigt.

Weiter hat der Kantonsrat den neuen Regierungsrat Christoph Amstad (CVP) vereidigt. Der 42-jährige ehemalige Bankleiter ist ein politischer Senkrechtstarter. Er wurde nach vier Jahren im Kantonsrat im Januar in stiller Wahl zum Nachfolger von Regierungsrat Hans Wallimann (CVP) gewählt.

Amstad übernimmt die Justiz- und Sicherheitsdirektion. Deren bisherige Leiterin Maya Büchi (FDP) wechselt in die freigewordene Finanzdirektion. (sda)

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