Obwalden
Nun dürfen auch Hausärzte impfen

In Obwalden wurden seit Impfstart mehr als 1'800 Hochrisiko-Patienten geimpft. Dank der Zulassung des Moderna-Impfstoffes, der einfacher zu lagern ist, können nun auch Hausärzte mit dem Impfen beginnen.

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(sok) Der Kanton Obwalden begann am 4. Januar die Covid-19-Impfungen durchzuführen. Nachdem zunächst mobile Equipen Impfungen in Heimen und Pflegeeinrichtungen vorgenommen hatten, wurde vor zwei Wochen in Sarnen das kantonale Impfzentrum eröffnet.

Dank der Zulassung des Impfstoffes von Moderna, der einfacher zu lagern ist, können nun auch Obwaldner Hausärzte ihre Hochrisiko-Patienten impfen, wie der Kanton am Mittwoch mitteilt. «Es freut mich sehr, dass fast alle praktizierenden Ärzte sich dazu entschieden haben, bei sich in der Praxis Covid-19- Impfungen durchzuführen. Leider können aber auch wir Hausärzte aufgrund der Impfstoff-Knappheit nicht alle unsere Hochri- siko-Patienten impfen», wird Martin Sigg, Präsident des Obwaldner Ärzteverbands OW-cura, in der Mitteilung zitiert.

Wartefristen seien aufgrund der beschränkten Impfkontingente nicht auszuschliessen. Zudem gilt immer noch, dass sich vorerst nur Obwaldnerinnen und Obwaldner über 75 Jahren und einer Vorerkrankung impfen lassen können. Weitere Personen- und Altersgruppen könnten sich abhängig von der Verfügbarkeit des Impfstoffes zu einem späteren Zeitpunkt impfen lassen, heisst es in der Mitteilung weiter. Sobald die entsprechenden Kontingente vorhanden seien, werde die Öffentlichkeit wieder informiert.

Fünf Prozent der Obwaldner Bevölkerung ist geimpft

Seit Impfstart erhielten mehr als 1'800 Obwaldnerinnen und Obwaldner die Erstimpfung gegen das Coronavirus. Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von fünf Prozent. «Wir sind mit dem Start der Impfungen sehr zufrieden», sagt Patrick Csomor, Leiter des Gesundheitsamts Obwalden.