OBWALDEN: Polizei setzt auf Vernunft statt auf Kontrollen

Zum letzten tödlichen Unfall auf der A 8 kam es wohl wegen Ablenkung. Besser als Kontrollen wirke die eigene Einsicht der Lenker, meint die Polizei.

Philipp Unterschütz
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Anhaltekontrollen auf der Autostrasse A8 sind mangels geeigneter Flächen schwierig. (Bild Markus von Rotz)

Anhaltekontrollen auf der Autostrasse A8 sind mangels geeigneter Flächen schwierig. (Bild Markus von Rotz)

«Verantwortungsvoll und sicher fahren macht jeder für sich und die übrigen Verkehrsteilnehmenden und nicht wegen polizeilicher Kontrollen», sagt Hanspeter Durrer, Leiter Kommandoabteilung bei der Kantonspolizei Obwalden. Zwar seien täglich Patrouillen der Polizei auf der Autobahn A 8 unterwegs und Kontrollen leisteten auch einen Beitrag zur Verkehrssicherheit.

«Viel wichtiger ist aber die Einsicht der Verkehrsteilnehmenden, dass neben dem Fahren nicht noch andere Dinge Platz haben. Da überschätzen viele ihre eigenen Fähigkeiten, bis es zu spät ist. Den wesentlichsten Teil zur Steigerung der Verkehrssicherheit können die Lenker also selber leisten», so Durrer. Anhaltekontrollen seien mangels geeigneter Flächen auf der A 8 schwierig. Aus personellen Gründen sei eine ständige Überwachung der A 8 nicht möglich.

Beim Unfall am Freitagabend verlor eine Frau aus der Region ihr Leben. (Bild: Izedin Arnautovic)
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Der korrekt entgegenkommende Autofahrer wurde schwer verletzt. (Bild: Kantonspolizei Obwalden)
Am Freitagmittag wurden vier Personen bei einer Frontalkollision verletzt. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)
Die Unfallstelle in Alpnachstad. (Bild: Kantonspolizei Obwalden)
Bild: Kantonspolizei Obwalden
Bild: Robert Hess / Neue OZ
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Beim Unfall am Freitagabend verlor eine Frau aus der Region ihr Leben. (Bild: Izedin Arnautovic)