OBWALDEN: Referendum gegen Nachtrag zur Jagdverordnung

Am 23. April ist vom Kantonsrat ein Nachtrag zur Jagdverordnung erlassen worden. Dagegen formiert sich nun Widerstand.

Drucken
Teilen
Mit dem Nachtrag zur Jagdverordnung sollen unter anderem die Hauptinhalte an Bundesrecht angepasst werden. (Symbolbild Neue LZ)

Mit dem Nachtrag zur Jagdverordnung sollen unter anderem die Hauptinhalte an Bundesrecht angepasst werden. (Symbolbild Neue LZ)

Am 1. Juni hat ein Stimmberechtiger aus Alpnach ein von rund 140 Personen unterzeichnetes Referendumsbegehren gegen den Nachtrag zur Jagdverordnung eingereicht. Die Beglaubigungen der Unterschriften stehen zurzeit noch aus, wie die Staatskanzlei Obwalden am Donnerstag mitteilte. Beim fakultativen Gesetzesreferendum beträgt das verfassungsmässige Quorum 100 gültige Unterschriften.

Der Kantonsrat hat den Nachtrag zur Jagdverordnung am 23. April ohne Gegenstimme (bei 1 Enthaltung) verabschiedet. Hauptinhalte des Nachtrags sind Anpassungen ans Bundesrecht sowie Klärungen und Vereinfachung des Vollzugs.

Die Volksabstimmung über das Referendumsbegehren wird vom Regierungsrat auf den 18. Oktober 2015 in Aussicht genommen.

pd/zim