OBWALDEN: Regierung will Sorge zur Landschaft tragen

Qualitativ statt quantitativ will der Kanton vermehrt wachsen. Landammann Paul Federer erhofft sich das vor allem auch mit einer Schonung des Kapitals Landschaft.

Red
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Für den Obwaldner Landammann Paul Federer ist die grösste Herausforderung in den kommenden Jahren die Sicherung des Hochwasserschutzes. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)

Für den Obwaldner Landammann Paul Federer ist die grösste Herausforderung in den kommenden Jahren die Sicherung des Hochwasserschutzes. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)

«Raumplanung, schonender Umgang mit der Ressource Boden, Nutzung von inneren Reserven und gezielte Verdichtung sind ein Gebot der Stunde. Obwalden soll auch in 50 Jahren das bieten, was wir heute so lieben», schreibt Landammann Paul Federer (FDP) in unserer Zeitung als Ziel für 2014. Auch wolle man vom Kanton aus ein besonderes Augenmerk auf den Erhalt einer authentischen Baukultur haben.

Federer betont zum Jahresbeginn, dass die Landschaft das Kapital des Kantons sei, die einerseits der landwirtschaft für die Produktion, anderseits auch eine wichtige Grundlage für den Tourismus sei. Die grösste Herausforderung für die kommenden Jahre ist für Federer die Sicherung des Hochwasserschutzes.

Finanzen fordern Nidwaldner

Seine Nidwaldner Kollegin Yvonne von Deschwanden (FDP) sieht die grosse Herausforderung für ihren Kanton in der Finanzfrage. Nidwalden könne einen ausgeglichenen Haushalt in den nächsten Jahren nicht mehr erreichen und müsse sich neu verschulden. «Es geht nicht ums Schwarzmalen, doch sollen die Herausforderungen der nächsten Zeit möglichst realistisch aufgezeigt und mutig angepackt werden», so von Deschwanden. Es werde einen Mix von Massnahmen brauchen, wobei die Regierung auch eine Steuererhöhung in Betracht ziehen müsse.