Obwalden
Kredit: Regierung will Steuerportal weiter entwickeln

Die Erweiterung des Steuerportals, welche in Zusammenarbeit mit dem Kanton Nidwalden erfolgt, wird rund 1,02 Millionen Franken kosten.

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Seit Anfang 2021 bietet der Kanton Obwalden die Basisfunktionen – wie etwa die Einsicht in die Steuerkonten sowie Steuerdokumente – des Steuerportals an. Die Übermittlung von Unterlagen der Steuerkunden zur Verwaltung, die Anpassung von Auszahlungskonten oder die Erfassung einer Vollmacht sind jedoch noch nicht möglich. Bis spätestens 1. Januar 2025 sind Kantone und Gemeinden jedoch per Bundesgesetz dazu verpflichtet, ihren Bürgerinnen und Bürgern Verwaltungsprozesse online anzubieten.

Dazu gehört unter anderem, dass Steuerkundinnen und -kunden ihre steuerlichen Vertretungen im Steuerportal selbstständig definieren und bewirtschaften oder dass die gesamte Korrespondenz zwischen der Steuerverwaltung und den steuerpflichtigen Personen künftig je nach Wunsch rein digital oder (weiterhin) auf Papier stattfindet.

Ob- und Nidwalden arbeiten an gemeinsamer Lösung – auch wegen des Preises

Die Kosten für den Kanton Obwalden belaufen sich gemäss Mitteilung auf rund 1,02 Millionen Franken. Durch die Zusammenarbeit mit dem Kanton Nidwalden konnten rund 40 Prozent der Kosten gespart werden. «Es handelt sich zwar um einen hohen Investitionsbetrag, der aber im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zukunftsorientiert eingesetzt wird», wird Regierungsrätin Maya Büchi-Kaiser, Vorsteherin des Finanzdepartements, in der Mitteilung zitiert.

Der Kantonsrat wird voraussichtlich im Dezember 2021 über den Objektkredit entscheiden. Die Umsetzung ist für 2022 und 2023 vorgesehen, die neuen Dienstleistungen sollen etappenweise 2023 und 2024 eingeführt werden. (sok)

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