OBWALDEN: Sarnen plant weiter mit eigener Stelle

Der Kanton will eine Koordinationsstelle für Altersfragen aufbauen. Nicht zuletzt für die Gemeinden. Doch ob Sarnen mitspielt, ist noch nicht sicher.

Adrian Venetz
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Sarner Sozialvorsteherin Manuela von Ah. (Bild: Christian Egger / Neue LZ)

Sarner Sozialvorsteherin Manuela von Ah. (Bild: Christian Egger / Neue LZ)

Diesen Donnerstag wird die Pro Senectute Obwalden ihre Pläne für eine neue Koordinationsstelle Alter vorstellen. Initiant dieser Stelle ist der Kanton, profitieren davon sollen aber auch die Gemeinden. Die Sarner Sozialvorsteherin Manuela von Ah jedoch zweifelt, ob die für die Stelle ausgearbeitete Leistungsvereinbarung für die Bewohner in «ihrer» Gemeinde genügt. «Zurzeit sieht es eher so aus, dass es sinnvoller ist, eine solche Stelle selber zu schaffen», sagt sie.

Über das Vorpreschen des Hauptortes ist man nach wie vor irritiert, bestätigt Werner Gut, Leiter des kantonalen Gesundheitsamtes, Aussagen in einem früheren Zeitungsbericht. Dass die Pro Senectute diese Aufgabe für alle Gemeinden bewältigen könnte, davon ist auch Präsident Markus Villiger überzeugt: «Pro Senectute sei eine solide, professionell geführte Organisation, die in den vergangenen 86 Jahren einen hohen Bekanntheitsgrad und eine grosse Akzeptanz in der Bevölkerung erhalten hat.»

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