OBWALDEN: Schätzungen der Grundstücke sind veraltet

Die Regierung will mehr Gerechtigkeit bei Grundstückschätzungen. Höhere Steuereinnahmen bringt ein Ja am 30. November zur Vorlage nicht

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Finanzdirektor Hans Wallimann und Steuerverwalterin Marianne Nufer. (Bild Romano Cuonz)

Finanzdirektor Hans Wallimann und Steuerverwalterin Marianne Nufer. (Bild Romano Cuonz)

«Eine Revision der Grundstückschätzungen ist für Obwalden unumgänglich», sagte Obwaldens Finanzdirektor und Landammann Hans Wallimann am Mittwoch vor den Medien. In der Abstimmungsbroschüre für den 30. November schreibt die Regierung zu den Gründen: «Mit der Neuregelung können die Grundstückschätzungen wieder auf einen einheitlichen Stand gebracht und die sachlich nicht gerechtfertigten Ungleichheiten zwischen älteren und neueren Schätzungen und Gebäuden beseitigt werden.»

Das neue Gesetz ist gegenüber der ursprünglichen Vorlage stark modifiziert worden. Wallimann beteuert: «Nach einer breiten Vernehmlassung haben wir bei der Ausarbeitung strikte darauf geachtet, mehr Gerechtigkeit mit einer absolut steuerneutralen Vorlage zu erreichen.» Im Gegenteil: Es wird insgesamt gar mit etwas Steuerausfällen gerechnet.

red