OBWALDEN: «Schliessung der Bahn ist schlecht für die Region»

Die Bahnen auf Lungern-Schönbüel dürfen wegen Mängel nicht mehr fahren. Dies hat der Bund so beschlossen. Touristiker bedauern dies und wollen, dass die Bahnen weiter betrieben werden.

Christian Hodel
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Ein Mitarbeiter der Panoramawelt Lungern-Schönbüel putzt am Dienstag eine stillstehende Gondel. (Bild Remo Nägeli)

Ein Mitarbeiter der Panoramawelt Lungern-Schönbüel putzt am Dienstag eine stillstehende Gondel. (Bild Remo Nägeli)

Die Bahnen der Panoramawelt Lungern-Schönbüel AG stehen vorübergehend still. Dies hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) so verfügt, da das Unternehmen wiederholt gegen die gesetzliche Sorgfaltspflicht und Vorgaben der Betriebsbewilligung verstossen hat. Bei den Bahnen arbeiten laut Paul Niederberger, Geschäftsführer von Panoramawelt, zwischen 15 und 20 Personen.

«Unter der Schliessung leidet das Image»

Bei den umliegenden Touristenorten sorgt die Schliessung der Bahnen in Lungern-Schönbüel für Diskussionen. Die Bahn soll so bald wie möglich wieder öffnen, so der Tenor. André Strasser, Verwaltungspräsident der Skilifte Mörlialp AG, sagt: «Dass die Bahn und der Betrieb eingestellt werden mussten, ist schlecht für den Tourismus in der ganzen Region. Und Karl Lustenberger, Geschäftsführer der Bergbahnen Sörenberg, fügt hinzu: «Unter der Schliessung leidet das Image der ganzen Branche.»

Ob und wie die Bahnen auf Lungern-Schönbühl am 11. Mai in die Sommersaison starten werden, ist fraglich. Niederberger sagt auf Anfrage: «Langsam habe ich genug von den ständigen Angriffen gegen mich.» Und: Er überlege sich derzeit die ganze Anlage zu verkaufen.

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in der «Neuen Obwaldner Zeitung» vom 28. März sowie im E-Paper.