OBWALDEN: Schutz vor Hochwasser: Es gibt noch Knackpunkte

Ohne Ökoflächen an der Sarneraa gibt es keinen Stollen für den Hochwasserschutz. Eine Kommission kümmert sich um den nötigen Landerwerb dafür.

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Geplante Aufweitung der Sarneraa südlich des Wichelsees. (Bild: Visualisierung Baudepartement OW)

Geplante Aufweitung der Sarneraa südlich des Wichelsees. (Bild: Visualisierung Baudepartement OW)

Trotz Bau eines Hochwasserstollens: Immer war klar, dass auch entlang der Sarneraa Massnahmen nötig werden. Dies, weil ein Gewässer im Rahmen eines Wasserbauprojekts auch naturnaher zu gestalten ist. Geplant sind beispielsweise Aufweitungen des Bachbetts, Uferabflachungen und Amphibienstandorte. Hierfür – und auch für das Ein- und Auslaufbauwerk des Stollens – wird Land benötigt.

Insgesamt sind es etwas mehr als hundert Landeigentümer, mit denen die dafür zuständige Kommission verhandeln muss. Präsident Urs Küchler hofft, dass es trotz Knackpunkten möglich ist, das Ganze einvernehmlich zu lösen. Notfalls könnte der Kanton den Grundeigentümern jedoch auch mit einer Enteignung drohen.

VE