OBWALDEN: Seepegel-Messung feiert Geburtstag in Sarnen

Seit 150 Jahren lässt der Bund See- und Flusspegel messen. Aus diesem Grund konnten Interessierte am Samstag die Messtation am Sarnersee besuchen.

Markus von Rotz
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Hanspeter Hodel erklärt Besuchern das Innere der Station. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)

Hanspeter Hodel erklärt Besuchern das Innere der Station. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)

Das Wetter war symbolhaft: Regen, Wolken, Kälte. Dabei hatte Hanspeter Hodel, «Feldbeamter» im Bundesamt für Umwelt, einiges über das unscheinbare Häuschen am Sarnersee zu erzählen, welches dort seit 1907 Tag und Nacht seinen Dienst leistet. In den Anfängen wurden die Daten jeweils jeden Monat einmal nach Bern übermittelt, heute geht alles schneller und vor allem digital. Alle 15 Minuten wird der aktuelle Seepegel gemessen und weiter geleitet.

Die an solchen rund 300 Stationen erhobenen Daten dienen der Statistik, den Prognosen von möglichen Hochwassern und dort, wo auch Wassertemperaturen erhoben werden, dienen diese Informationen als Grundlage um wie im Hitzesommer 2003 zu eruieren, wo Fische gefährdet sein könnten.

Das Interesse am Samstag war mager. Gerade 15 Personen erschienen. Ganz anders war es beim grossen Regen Anfang Juni. In solchen Fällen würden sich schnell viele Menschen vor der Station treffen, sagt Hodel. Er kenne keine Messstation in der Zentralschweiz, die in solchen Fällen ein grösseres Interesse aufweise.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung oder im E-Paper.