Obwalden setzt weiter auf Wachstum

Der Obwaldner Kantonsrat befürwortet die Amtdauerplanung 2010 bis 2014 des Regierungsrates. Doch es gab auch kritische Stimmen.

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Der Obwaldner Kantonsrat hat am Donnerstag zustimmend Kenntnis genommen von der Amtsdauerplanung 2010 bis 2014 des Regierungsrates. Darin setzt die Regierung weiter auf ein Wachstum, das auf der bisherigen Steuerstrategie aufbaut.

Insgesamt ist der Kanton Obwalden nach Ansicht der Regierung gut platziert. Das Bevölkerungswachstum sei überdurchschnittlich. Weiter seien zwischen 2005 und 2008 insgesamt 2000 Vollzeitstellen geschaffen worden. Die Stärken des Kantons sieht die Regierung in der Wohnqualität und in den guten Anschlüssen nach Luzern und Zürich.

Bei der Beratung der Amtsdauerplanung gab es zwar auch kritische Voten. Etwa wurde kritisiert, der Bericht verleite zu Schönfärberei. Gewarnt wurde vor neuen Abhängigkeiten. Die SVP wies darauf hin, dass die Regierung in den vergangenen Jahren fünf Volksabstimmungen verloren habe. Dennoch nahm das Parlament mit 41 zu 0 Stimmen und einer Enthaltung zustimmend Kenntnis vom Bericht.

Sportfördergesetz verabschiedet

In zweiter Lesung einstimmig verabschiedet wurde ein neues Sportförderungsgesetz, das die bisherige Sportverordnung ersetzt. Damit soll der wachsenden Bedeutung des Sportes Rechnung getragen werden. Das Gesetz regelt insbesondere die Begabtenförderung, den Jugendsport sowie eine für alle Gemeinden einheitliche Regelung für die Schulsportcoaches.

pd/zim