OBWALDEN: Sicherheitsfunksystem günstiger als erwartet

Das Projekt Sicherheitsfunksystem Polycom kann um 1,2 Millionen Franken kostengünster abgeschlossen werden als budgetiert. Der Obwaldner Regierungsrat hat die entsprechende Schlussabrechnung genehmigt.

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Durch Polycom wird unter anderem auch die Polizei besser mit anderen Sicherheits- und Rettungsdiensten vernetzt. (Symbolbild Neue LZ)

Durch Polycom wird unter anderem auch die Polizei besser mit anderen Sicherheits- und Rettungsdiensten vernetzt. (Symbolbild Neue LZ)

Der Obwaldner Kantonsrat hat im Dezember 2008 für die Beschaffung von Polycom, dem nationalen Sicherheitsfunksystems der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit (Bors), einen Kredit von 6,26 Millionen Franken bewilligt. Durch Optimierungen während des Projektverlaufs, Verschiebung von Senderstandorten und kostengünstigeren Arbeitsvergaben war es möglich, das Polycom für 5,05 Millionen Franken zu beschaffen, wie die Staatskanzlei Obwalden am Donnerstag mitteilte. Damit konnte der Kredit um rund 1,2 Millionen Franken unterschritten werden.

Seit Juli 2010 ist das Polycom-Netz im Kanton Obwalden unter anderem für die Kantonspolizei, den Rettungsdienst, den Zivilschutz und die Stützpunktfeuerwehr in Betrieb. Seither wurden unter Projektleitung der Kantonspolizei Obwalden noch verschiedene Optimierungen vorgenommen. Letzte bauliche Anpassungen an einzelnen Standorten konnten diesen Frühling abgeschlossen werden.

Heute besteht das Funksystem aus elf Sendestationen und sechs Umsetzerstandorten (zur Vernetzung der Standorte), verteilt auf den ganzen Kanton Obwalden. Dadurch hat sich die Funkabdeckung wesentlich verbessert, aktuell werden 96 Prozent des Kantonsgebietes abgedeckt.

pd/zim