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OBWALDEN: Sie geben Kindern eine Perspektive

Fünf Strassenkinder empfangen in Burundi vor Ostern die Taufe und die erste Heilige Kommunion. Mit Obwaldner Hilfe erhalten sie auch ein neues Zuhause.
Markus Villiger
Sie freuen sich bereits auf den Ostersamstag. (Bild: PD)

Sie freuen sich bereits auf den Ostersamstag. (Bild: PD)

Markus Villiger

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

Nach Abschluss eines zweijährigen erfolgreichen Pilotprojekts wurde vor eineinhalb Jahren der Verein «franziskus-burundi.ch» gegründet. Die Gründung erfolgte unter dem Patronat der Paters Klaus Renggli und Xavier Tachel im Kloster der Franziskaner im Flüeli-Ranft.

Die Verantwortlichen des neuen Vereins liessen sich vom Leitmotiv von Franz von Assisi (1182–1226) inspirieren: «Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.» Es ist das erklärte Ziel des Vereins, ehemaligen Strassenkindern im afrikanischen Burundi mit einem neuen Zuhause auch eine längerfristige Perspektive zu verschaffen.

Dabei geht es auch um den Glauben. Zurzeit bereiten sich dort fünf Buben für ihren grossen Tag vor, an dem sie entweder getauft werden oder die erste Heilige Kommunion erhalten. Dazu besuchen sie seit Oktober jede Woche den Vorbereitungsunterricht bei einer Marien-Schwester. Geschäftsführerin Ruth Staub, die bei der ersten Lektion dabei war, stellte fest, dass die Jugendlichen engagiert und motiviert mitmachen.

Ruth Staub, die mit einer Delegation des Vorstandes an der Feierlichkeit teilnehmen wird, sagt: «Es ist speziell, wie stolz die Buben auf die bevorstehende Taufe und Erstkommunion sind. Sie haben sich das schon länger selber gewünscht.» Strassenkinder seien Aussenseiter. Nun werden sie von Eric Ndikumana, ihrem Leiter in der Wohngemeinschaft, betreut und auf den Festtag vorbereitet. Die Geschäftsführerin, die schon mehrmals in Burundi war, sagt: «Aus­senseiter sein, nicht dazugehören zu dürfen, das tut weh. Dies wird sich nun zumindest in dieser Hinsicht ändern, und darauf freuen sich die Buben. Das sieht man ihnen auch an.»

Der Gottesdienst, in dem sie Taufe und Erstkommunion empfangen werden, findet am Oster-samstag statt. Jeder Bub erhält eine Kerze aus dem Sarner Frauenkloster St. Andreas mit seinem persönlichen Namen. Am Oster-sonntag wird für rund 50 Personen ein spezielles Festessen geboten. Die Kosten für die Feierlichkeiten in Burundi werden nicht von den üblichen Spendengeldern getilgt, sondern von Privatpersonen aus der Schweiz übernommen.

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