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OBWALDEN: Sterbende Schwäne und «d’Lischtä»

Tanzen, einige gute Tropfen geniessen, sich über die Taten von Geri, Luke und einem Links-Rechts-Pärchen amüsieren: Oldie-Fasnacht war angesagt.
Schnitzelbank-Urgestein Susanne Slanzi (rechts) mit ihrem Mann Kurt und Schwyzerörgeler Peter Rymann. (Bild Robert Hess)

Schnitzelbank-Urgestein Susanne Slanzi (rechts) mit ihrem Mann Kurt und Schwyzerörgeler Peter Rymann. (Bild Robert Hess)

Robert Hess

Premiere an der Kernser Fasnacht: Erstmals gingen die Ü-60-Party vom Nachmittag und der Fasnachtstanz vom Abend in der Büchsmatt-Turnhalle über die Bühne. Der Tapetenwechsel von der Beiz in die Halle glückte, was den scheidenden Präsidenten Walter Reinhart entzückte. So wurden bereits am Nachmittag nimmermüde Ü-60-Tanzbeine zur Musik des Duos Jamas geschwungen, der Zauberer Bindli begeisterte mit Tricks und Humor, und Ghackets mit Hörnli und einige gute Tropfen stärkten die Oldies für neue Taten.

Ü-25-Oldies in Lungern

Um einiges geringer war der Altersdurchschnitt am Freitagabend an der Oldie-Fasnacht im Restaurant Bahnhöfli in Lungern. Denn dort gehörten bereits die Ü-25, Frauen inbegriffen, zum rostenden Eisen. Köstlichkeiten aus der «Bahnhöfli»-Küche, Musik und Tanz und eine heitere Stimmung prägten den schönen Abend.

Das Salz in der Fasnachtssuppe waren auch dieses Jahr die Darbietungen von vier Schnitzelbankgruppen, die sich bereits am Schmutzigen Donnerstag die Gunst des Publikums in den Giswiler Beizen erobert hatten. Erstmals Gastrecht bei den Nachbarn im unteren Stock hatten die Lungerer Chelischlürfer genossen, die 2014 im «Bahnhöfli» eine glänzende Premiere gefeiert hatten und auch dieses Jahr «mit chlinä Gschichtli» begeisterten.

Wenn Leisten verbinden ...

Leiste heisst ein Körperteil auf Hochdeutsch, «Lischtä» im Dialekt. Mit diesem sprachlichen Kunstgriff deckten die «Bianchineri» endlich auf, was im Zugerland «ä Rächtä und ä Linggi» wirklich getan hatten. «Dr Hürlimaa und d Frau Spiess-Hegglin hend ihri Lischtägägend äs bitzeli anänand gribä», verrieten die Schnitzelbänkler. Und das sei gar keine neue Erfindung: «I dä Politik nännt mer das sid Jahrzähntä ganz eifach: Lischtäverbindig!»

Dass nicht nur der Geri durch die «Gipfäli-Tungger», sondern auch der «Luke-Gasser-Flegel» sein Fett abbekam, dafür sorgten die «All Arrabiata». So berichtete Lead-Sängerin Susanne Slanzi, die heuer 30 Jahre Schnitzelbank feierte, von Lukes Sturz am Brünigschwinget: «Schnaps, das war sein letztes Wort, dann flog ihn die Rega fort!»

Die Schnitzelbänkler von Bianchineri zusammen mit den OK-Damen. (Bild Robert Hess)

Die Schnitzelbänkler von Bianchineri zusammen mit den OK-Damen. (Bild Robert Hess)

Ein fröhliches Tänzchen auf der Kernser Ü-60-Party unter dem Motto «Buistell». (Bild Robert Hess)

Ein fröhliches Tänzchen auf der Kernser Ü-60-Party unter dem Motto «Buistell». (Bild Robert Hess)

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