OBWALDEN: SVP hält sich noch bedeckt

Am 22. Januar entscheidet die SVP, wer in die Regierungsratswahl steigen soll. Wer sich dem Parteitag stellt, entscheidet sich erst einen Tag zuvor.

Martin Uebelhart
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Nach dem ersten Versuch vor vier Jahren möchte die SVP dieses Jahr den Sprung in die Regierung schaffen. Mehrere Namen potenzieller Kandidaten waren bereits zu hören: Kantonalpräsident Albert Sigrist, die Engelberger Kantonsrätin Monika Rüegger und alt Nationalrat Christoph von Rotz. Gemäss Albert Sigrist sind diese Namen nach wie vor im Gespräch. «Ich weiss, dass mein Name gehandelt wird», sagt ferner der Engelberger Kantonsrat und Fraktionspräsident Daniel Wyler zum Thema Regierungsratskandidatur. Entscheiden, wer sich am 22. Januar dem Parteitag in Giswil stellt, werde das Wahlgremium an einer Sitzung am Abend davor. «Dass ich das könnte und dass mir die Aufgabe auch Spass machen würde, ist unbestritten», sagt Wyler.

Auf diese Sitzung verweist auch Albert Sigrist. Erst danach werde feststehen, wie viele Kandidaten dem Parteitag präsentiert würden und wer das sein werde. Von der Wählerstärke her ist der Anspruch der SVP auf einen Sitz in der fünfköpfigen Regierung an sich gegeben. Über die Chancen einer SVP-Kandidatur will sich Sigrist allerdings nicht auslassen: «Das ist eine ganz schwierige Frage.» Die SVP sei die Opposition «und wir wollen Verantwortung übernehmen.»