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OBWALDEN: Verleger Martin Wallimann ist tot

Der Verleger und Kunstdrucker Martin Wallimann ist tot. Der Träger des Innerschweizer Kulturpreises aus dem Jahre 2009 starb am Mittwoch 55-jährig.
Martin Wallimann in seinem Atelier in Alpnach (Archivbild Neue LZ)

Martin Wallimann in seinem Atelier in Alpnach (Archivbild Neue LZ)

Martin Wallimann prägte seit 25 Jahren das kulturelle Leben der Zentralschweiz wesentlich mit. Unzählige Künstler aus der Innerschweiz und darüber hinaus haben an seiner Seite Originalgraphiken hergestellt.

Wallimann zählte in der Schweiz zu den erfahrensten und vielseitigsten Kunstdruckern. In seinem Verlag sind in mehr als 20 Jahren eine Vielzahl von Büchern und Kunstblättern erschienen. Seine Bücher zeichnen sich alle durch eine grosse inhaltliche und gestalterische Sorgfalt aus.

Wie die Trauerfamilie in einer Mitteilung schreibt, bot Wallimann zahlreichen Kunst- und Literaturschaffenden eine Plattform. Er war ein wichtiges Sprachrohr und ein engagierter Vermittler von jenen Kunstschaffenden und Werken, die nicht unbedingt im Rampenlicht des oft lauten Kultur- und Eventbetriebs stehen.

Martin Wallimann wurde 1958 in Alpnach geboren, wo er auch lange Jahre lebte und wirkte. Seit 2011 wohnte er zusammen mit seiner Frau in Sarnen. Martin Wallimann war ausgebildeter Offsetdrucker und führte seit 1983 ein handwerkliches Druckatelier. Seit 1991 gab Martin Wallimann im gleichnamigen Verlag Bücher aus den Bereichen Kunst, Lyrik, Anagramme und Prosa heraus. Wallimann war zudem Initiant mehrerer Literatur- und Kulturveranstaltungen, unter anderem der Buchmesse „Luzern bucht“. Daneben gestaltete er viel beachtete Ausstellungen, zuletzt im Historischen Museum Sarnen über den obwaldner Maler Haas-Triverio.

Martin Wallimann erhielt diverse Auszeichnungen, allen voran den Innerschweizer Kulturpreis, der ihm im Jahr 2009 von der Innerschweizer Kulturstiftung verliehen wurde.

Martin Wallimann hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Söhne.

pd/rem

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