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Obwalden verschärft Fischereiregeln

Um die Fischbestände nach dem heissen und trockenen Sommer zu schützen, verschärft der Kanton Obwalden die Fischereivorschriften.
Aussetzen von Bach- und Regenbogenforellen im Eugenisee in Engelberg.(Bild: Beat Christen, Engelberg, 16. Juli 2018)

Aussetzen von Bach- und Regenbogenforellen im Eugenisee in Engelberg.(Bild: Beat Christen, Engelberg, 16. Juli 2018)

Neu wird nicht nur die Anzahl Fische, die pro Tag geangelt werden dürfen, beschränkt, sondern es gibt ab 2019 auch Jahresfangzahlbeschränkungen. Die Schonmassnahmen gelten für die besonders gefährdeten oder beliebten Fischarten Forelle, Äsche und Felchen, wie der Obwaldner Regierungsrat am Mittwoch mitteilte. Neu dürfen pro Jahr nur noch fünf Äschen, 80 Forellen und 300 Felchen geangelt werden. Die Fänge müssen jeweils auf dem Patentformular eingetragen werden.

Fangzahlbeschränkungen dienten dem Schutz einer Fischpopulation, da in kleinen Bächen der Bestand durch grosse Entnahmen gefährdet werden könne, schreibt der Regierungsrat. Es werde mit dieser Massnahme aber auch erreicht, dass die Fänge gleichmässiger auf die Angler verteilt würden. Besonders gefährdet ist in Obwalden die wärmeempfindliche Äsche. Von dieser gibt es gemäss Regierungsrat nur noch in der Sarneraa zwischen dem Sarnersee und dem Wichelsee eine Population. Um diese Tiere zu schonen, wird die Mindestgrösse der Fische, die gefischt werden dürfen, von 35 Zentimeter auf 38 Zentimeter erhöht. (sda)

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