OBWALDEN: Volk soll über den Stollen entscheiden

Trotz negativem Entscheid des Kantons­rats bleibt die IG Hochwasserschutz an der Stollenvariante dran. Sie setzt auf das Stimmvolk.

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Das Stollenprojekt würde hier, unterhalb des Wichelsee-Stau­wehrs, erstellt werden. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Das Stollenprojekt würde hier, unterhalb des Wichelsee-Stau­wehrs, erstellt werden. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Vor kurzem sprach sich der Obwaldner Kantonsrat gegen die Stollenvariante aus. Doch die IG Hochwasserschutz Sarneraa­tal lässt nicht locker: Nachdem die Motion Berlinger nicht überwiesen wurde, will sie das Stollenprojekt vors Volk bringen.

Dazu prüft sie im Moment, ob eine Initiative, eine Volksmotion oder ein Referendum das geeignete Mittel wäre. Die IG möchte so erreichen, dass das Stollenprojekt planerisch auf den gleichen Stand gebracht wird wie das vom Kanton verfolgte Projekt «Verbreiterung und Tieferlegung der Sarneraa». «Das Stollenprojekt ist dann weiter ausgereift», begründet IG-Präsident Peter Zwicky.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.