OBWALDEN: Voll Fleiss und Tatendrang ans Werk

Der Zivilschutz hat auf elf Baustellen Arbeiten fürs Gemeinwesen ausgeführt. «Das schafft Vertrauen», lobt Gemeinderat Jürg Berlinger.

Romano Cuonz
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Ein Helikopter bringt die Arbeitsgeräte ins unwegsame Gelände (Bild links). Vor Ort werden dann die Bachverbauungen saniert. (Bild: PD)

Ein Helikopter bringt die Arbeitsgeräte ins unwegsame Gelände (Bild links). Vor Ort werden dann die Bachverbauungen saniert. (Bild: PD)

«Wenn wir nicht ein bis zwei Mal pro Jahr auf die wertvolle Hilfe des Obwald-ner Zivilschutzes zählen könnten, müsste die Gemeinde Sarnen für den Unterhalt von Schutzbauten bei Fliessgewässern noch viel mehr Steuergeld investieren als sie es eh schon tut», sagt der für den Wasserbau verantwortliche Sarner Gemeinderat Jürg Berlinger. Tatsache ist: Die Gemeinde investiert jährlich rund 300'000 Franken in notwendige Arbeiten, welche üblicherweise vom ortsansässigen Forstbetrieb und verschiedenen Bauunternehmungen ausgeführt werden.

Angesichts solcher Zahlen ist aber die tatkräftige Unterstützung, welche Zivilschutzleistende während ihres WK vom 13. bis zum 18. Juni – unter anderem beim Schwandbach in Wilen/Schwendi – geleistet haben, mehr als willkommen. «Solchen Einsätzen bringen wir von Gemeindeseite grösste Wertschätzung entgegen», beteuert Jürg Berlinger.

Hervorragende Zusammenarbeit

In Wilen steht während des WK 2014 die Zivilschutz Task Force mit rund einem Dutzend Männern im Einsatz, dies unter dem Kommando von Stefan Enz-Wyrsch. Welches ist ihre Aufgabe? 1994 sind im Schwandbach für den Hochwasserschutz 23 Holzkastensperren mit Seitenleitwerken erstellt worden. Der unterste dieser Kasten hat die Sohlenabsenkung zu verhindern und die übrigen Sperren zu sichern. Nun aber ist genau dieser wichtige «Rufi-Kasten» im Verlauf der Jahre stark in Mitleidenschaft gezogen worden. «Eine ausgiebige Sanierung wurde unumgänglich», stellt Mario Hintermann, Projektleiter Wasserbau bei der Gemeinde Sarnen, fest.