OBWALDEN: Vollanschluss früher dank Stollenbau?

Der Hochwasser-Entlastungsstollen Ost soll von Alpnach her ausgebrochen werden. Dies brächte der Gemeinde nicht nur Nachteile.

Robert Hess
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Die künftige Baustelle Auslaufbauwerk des Hochwasserentlastungsstollens unterhalb des Wichelsee-Wehrs in Alpnach. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Die künftige Baustelle Auslaufbauwerk des Hochwasserentlastungsstollens unterhalb des Wichelsee-Wehrs in Alpnach. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Erhält die Gemeinde Alpnach dank dem Bau des Hochwasserstollens früher den A-8-Vollanschluss als geplant? «Das könnte möglich sein», sagte Baudirektor Paul Federer an einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, «doch versprechen kann ich nichts.»

Grund für diese Überlegung: Das Auslaufbauwerk des künftigen Entlastungsstollens soll nördlich des bestehenden Wichelsee-Wehrs erstellt werden. Konkret bedeutet dies: Der gesamte Baustellenverkehr – und vor allem der Transport des ausgebrochenen Gesteins auf die Deponien – läuft via Flugplatz zum bestehenden A-8-Halbanschluss Alpnach Süd, wo die Einfahrt Richtung Sarnen benützt werden kann. Wollen die Lastwagen dagegen in Richtung Luzern fahren, müssen sie durchs Dorf Alpnach rollen. Und genau dies könnte mit einem «verfrühten» Vollanschluss verhindert werden.