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OBWALDEN: Vor allem im Winter gutes Produktionsjahr

Die Produktion der Kraftwerk Sarneraa AG nahm gegenüber dem Vorjahr um rund fünf Prozent zu. Der Fonds für Amphibienteiche ist nun zur Hälfte ausgeschöpft.
Bild vom Stauwehr am Wichelsee. (Bild: PD/Mario Zoppe)

Bild vom Stauwehr am Wichelsee. (Bild: PD/Mario Zoppe)

Die Produktion im 60. Geschäftsjahr 2014/15 betrug 13,2 (Vorjahr 12,6) Millionen Kilowattstunden (kWh). Davon entfielen 6,6 auf das Winter- und 6,5 auf das Sommerhalbjahr. «Die Produktion war in diesem Geschäftsjahr im Rahmen des 20-jährigen Mittelwertes, aber gegenüber dem Vorjahr dennoch um rund 5 Prozent höher. Vor allem die Wintermonate waren sehr erfreulich, konnte doch eine um 20 Prozent höhere Produktion erreicht werden als im Vorjahr. Die Sommermonate hingegen waren ausserordentlich trocken und verhinderten eine bessere Produktion», sagte Verwaltungsratspräsident Manfred Iten im Jahresbericht an der GV.

Er sprach von einem «guten» Produktionsjahr, vor allem, weil der Betrieb ohne nennenswerte Schäden oder Störungen verlief. Zusätzlich positiv wertete er, dass dank gezielter Bewirtschaftung eine höhere Gesamtproduktion mit insgesamt weniger Betriebsstunden der Maschinengruppen erreicht werden konnte.

Im vergangenen Jahr wurde die Steuerung des Stauwehrs angepasst, sodass die Produktion nun flexibler gestaltet werden kann. Das reduziert die Betriebspiketteinsätze, welche bei sich schnell verändernden Pegeln des Wichelsees notwendig sind.

Acht Amphibienteiche angelegt

Beim Wichelsee wurden im Frühling 2013 acht Amphibienteiche angelegt als ausgleichende ökologische Massnahme. Der dafür angelegte Fonds von 150 000 Franken wurde nun zur Hälfte ausgeschöpft. Das restliche Geld ist für Unterhaltsarbeiten an den Teichen und für weitere Aufwertungsprojekte reserviert.

Einstimmig gutgeheissen wurde die Jahresrechnung mit gesamten Aufwendungen einschliesslich Dividende von 825 246 Franken. Für die Dividende von 5 Prozent steht ein Bilanzgewinn von 100 000 Franken zur Verfügung.

Verwaltungsrat wiedergewählt

An der GV endete die dreijährige Amtsdauer des Verwaltungsrats. Einstimmig wurden die bisherigen Verwaltungsräte wiedergewählt, der 2016 zurückgetretene Regierungsrat Hans Wallimann und Sarnens Gemeindepräsident Manfred Iten jedoch nur auf ein Jahr.

Markus Villiger

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