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OBWALDEN: Vor allem Wähler der CVP blieben zu Hause

Die CVP hat von allen Parteien bei den Wahlen in den Kantonsrat am meisten Wähler von 2010 verloren. Bei der Regierungsratswahl war die SVP auf sich allein gestellt.
Markus von Rotz
Die beiden Kantonsräte Monika Brunner und Klaus Wallimann (rechts) analysieren am Wahlsonntag Resultate zusammen mit ihrem CVP-Co-Präsidenten Bruno von Rotz. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Die beiden Kantonsräte Monika Brunner und Klaus Wallimann (rechts) analysieren am Wahlsonntag Resultate zusammen mit ihrem CVP-Co-Präsidenten Bruno von Rotz. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

5 Prozent jener, die 2010 gewählt haben, blieben dieses Jahr den Kantonsratswahlen fern. Eine vom Institut für Wahl-, Sozial- und Medienforschung in Ulm exklusiv für unsere Zeitung erstellte Analyse der Wahlen zeigt, dass vor allem CVP-Wähler zu Hause blieben oder leer einlegten. Einbussen in kleinerem Ausmass mussten auch FDP und SP hinnehmen (siehe Grafik), obwohl es bei beiden Parteien um vieles ging – die Verteidigung oder den Gewinn eines Sitzes in der Regierung.

Plus nur für die SP

In fünf von sieben Gemeinden erlebte die CVP die grösste Einbusse an Wählern. Kantonal gesehen hat einzig die SP zulegen können, allerdings ist dieser Effekt einzig darauf zurückzuführen, dass die Partei in Alpnach neu wieder für die Kantonsratswahlen antrat.

Altersmässig bemühten sich gemäss der Analyse 44 Prozent in der Kategorie 35 bis 59 Jahre nicht, den Wahlzettel für den Kantonsrat auszufüllen – just im Alter der beiden Regierungsratskandidaten. Je gleich viel waren es bei den Wählern über 60 sowie 34 und jünger.

Sigrist musste auf SVP zählen

Interessantes auch bei den Regierungsratswahlen: Hätten alle ihren Wahlzettel mit fünf Namen ausgefüllt, wären 58 655 Stimmen für die Regierungsräte zusammengekommen. Tatsächlich aber sammelten die sechs Kandidaten zusammen nur 45 987 Stimmen. Ein Fünftel verpuffte also. In der Annahme, dass alle SVP-Wähler bei den Kantonsratswahlen auch Albert Sigrist gewählt haben, hätte er von ihnen 2658 Stimmen oder 50 Prozent seines Ergebnisses geholt. Bei Maya Büchi ist das Verhältnis wesentlich besser: Unter der gleichen Annahme hätte die FDP-Kandidaten 70 Prozent ihrer Stimmen aus anderen Parteilagern geholt.

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