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OBWALDEN: Wallimanns Sohn will Klarheit schaffen

Rund um den Verlag Martin Wallimann läuft ein öffentliches Inventar. Der Sohn des verstorbenen Verlegers erklärt, was das bedeutet.
Adrian Venetz
Martin Wallimann, hier im März 2009 beim Einrichten für «Luzern bucht» in der Kornschütte Luzern. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Martin Wallimann, hier im März 2009 beim Einrichten für «Luzern bucht» in der Kornschütte Luzern. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Der Alpnacher Verleger Martin Wallimann ist am 5. Februar überraschend verstorben. Über seinen Nachlass hat das Obwaldner Obergericht nun das «öffentliche Inventar mit Rechnungsruf» bewilligt, wie einem Eintrag im Amtsblatt zu entnehmen ist. Gläubiger und Schuldner werden aufgefordert, ihre Ansprüche und Schulden bis 25. April anzumelden. Was bedeutet das? Und wie geht es mit dem Verlag nun weiter?

«Ein hartes Business»

Martin Wallimanns Söhne Lukas und Elias kümmern sich derzeit um diese Fragen. «Als Erben müssen wir wissen, welche finanziellen Forderungen an unseren Vater derzeit noch offen sind», erklärt Lukas Wallimann. Deshalb führe man derzeit ein solches öffentliches Inventar mit Rechnungsruf durch. Es sei nicht ganz einfach, einen Überblick über die finanzielle Situation des Verlags zu gewinnen, zumal Martin Wallimann den Verlag als Einmannbetrieb geführt hat.

Über allfällige Schulden des Verstorbenen möchte Lukas Wallimann derzeit keine Auskunft geben und verweist auf das laufende Inventar. Was für die Familie bereits zu Lebzeiten von Martin Wallimann klar war: «Das Verlagswesen ist ein hartes Business», so Lukas Wallimann. «Da ist man nicht auf Rosen gebettet.»

Familie bittet um Verständnis

Bevor man eine allfällige Nachfolgeregelung ins Auge fassen kann, muss Klarheit herrschen über die finanzielle Situation. «Und genau dazu dient eben das öffentliche Inventar», so Lukas Wallimann. Das ganze Verfahren dauere rund ein halbes Jahr. «Wir hoffen, dass betroffene Personen dafür Verständnis haben.»

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