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OBWALDEN: «Warm-up» bringt Oberstufenschüler auf Touren

Berufsleuten über die Schulter blicken, das konnten diese Woche 45 Schüler der zweiten Oberstufe. Auch das Felsenheim Sachseln unterstützte das Projekt Warm-up.
Leoni Kathriner (links) und Dana Sonnenberg (rechts) beim Spaziergang mit Heimbewohnerin Anna Bieri und Pflegehelferin Beate Gasser.

Leoni Kathriner (links) und Dana Sonnenberg (rechts) beim Spaziergang mit Heimbewohnerin Anna Bieri und Pflegehelferin Beate Gasser.

Fabienne Rohrer, Dana Sonnenberg, Leonie Kathriner, Timea Vogler und Anja von Ah sind mit Anna Bieri und Rosmarie Rohrer im Garten. Pflegehelferin Beate Gasser leitet sie an. Anja von Ah darf den Rollstuhl von Rosmarie Rohrer schieben und macht einen zufriedenen Eindruck. «Mich interessiert der Beruf Fachfrau Gesundheit. Ich finde es toll, dass man da mit alten Leuten zusammen sein kann. Bisher haben wir das Felsenheim anschauen dürfen und jetzt machen wir einen Spaziergang.» Ihre Einblicke decken sich mit ihren Erwartungen. «Ja, so hab ich mir das schon vorgestellt, das würde mir als Beruf schon gefallen.»

«Warm-up» heisst das erweiterte Angebot der Schule Sachseln zur Information für die Berufswahl. Dieses gibt es bereits im Kanton, wie beispielsweise in Lungern und Kerns. Seit diesem Jahr nun auch in Sachseln. 45 Schüler der zweiten Oberstufe konnten diese Woche drei verschiedene Betriebe in Sachseln, aber auch in Giswil, Sarnen und Alpnach besuchen und sich über die verschiedensten Berufe informieren. Die breite Palette reicht vom Automobilmechatroniker über Baupraktiker, Coiffeuse, Detailhandelsfachfrau, Drucktechnologe, Holzbearbeiter bis hin zu Kindergärtnerin, Landwirt, medizinische Praxisassistentin, Polygraf, Sanitärinstallateur, Schreiner, Zimmermann, Telematiker und vielen anderen.

Einblick in die Berufswelt noch vor der Schnupperlehre

«Wir wollen den Kontakt mit dem lokalen Gewerbe herstellen und vor der Schnupperlehre einen ersten Einblick in Berufe ermöglichen», sagt Beat Frener, Klassenlehrer der zweiten Kooperativen Orientierungsschule (KOS). Er zeigt sich zufrieden mit dem positiven Echo der Betriebe.

Die Leitung des Altersheims Felsenheim in Sachseln nutzt die Gelegenheit, um über die eigenen Ausbildungsberufe zu informieren. Derzeit bildet das Felsenheim 16 Lernende aus: Drei als Fachfrau Hauswirtschaft, drei als Koch, eine als Fachfrau Betriebsunterhalt, sechs als Fachfrau Gesundheit und drei als Fachfrau Betreuung. «Wir sind froh um das Projekt Warm-Up», sagt Geschäftsführer Peter Wechsler. «Wir hatten bislang einmal im Jahr einen Anlass, an dem sich Schüler mit ihren Eltern über unseren Betrieb informieren konnten. Zuletzt kamen nur noch einige Mütter mit ihren Kindern.» Den Zeitpunkt findet Wechsler ideal: «So können sich die Schüler noch vor der Entscheidung für eine Schnupperlehre von verschiedenen Berufen ein Bild machen.»

Nach wie vor steht der Beruf Fachfrau Gesundheit auf der Beliebtheitsskala der jungen Frauen ganz oben. Für Peter Wechsler steht fest: «Insbesondere in der Pflege und Betreuung müssen wir etwas tun für unsere Branche, damit wir in Zukunft genug ausgebildete Fachleute haben.»

Marion Wannemacher

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