OBWALDEN: Was tun gegen steinige Pisten?

Die Pisten in Engelberg seien steinig, neue Ski nach nur ein paar Tagen verkratzt. Die Titlis-Bahnen nehmen Stellung zu diesem Vorwurf.

Adrian Venetz
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Der Schnee ist relativ rar. (Symbolbild) (Bild: Boris Bürgisser / Neue OZ)

Der Schnee ist relativ rar. (Symbolbild) (Bild: Boris Bürgisser / Neue OZ)

Kürzlich hat ein deutsches Wintersportportal Skigebiete in der Schweiz unter die Lupe genommen und bewertet. Engelberg landete dabei auf dem 9. Rang – das Skigebiet punktete dank guter Pistenpräparierung. (Link zum Ranking ») Er sei «schon etwas verwundert gewesen, dass Engelberg als bestes Skigebiet der Zentralschweiz gelten soll», sagt Albert Brunner gegenüber unserer Zeitung. Der 70-jährige Nottwiler ist oft auf den Pisten in der Zentralschweiz unterwegs – und hat in Engelberg andere Erfahrungen gemacht.

Verkratzt trotz Vorsicht

«Im Dezember 2012 war ich zwei Mal in Engelberg. Danach musste ich bei meinen neuen Ski wegen der vielen Steine auf der Piste einen grossen Service machen», sagt Brunner. Im vergangenen Dezember sei ihm wiederum nach nur zwei Tagen genau das gleiche passiert: Wegen Steinen auf der Piste musste Brunner seine Ski in den Service bringen. «Meiner Meinung nach muss halt in einem steinigen Gebiet ein etwas höherer Schneeunterboden gemacht werden.»

Peter Reinle, Marketingchef der Titlis-Bahnen, verweist auf das warme Wetter der vergangenen Wochen und auf den Föhn über die Weihnachtstage. «Das ist der schlimmste Schneefresser.» Auch habe der starke Wind kleine Steine auf die Piste geblasen. Wenn es zu warm sei, nützten auch Schneekanonen nichts.