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OBWALDEN: Wegen einer Stimme: Keine Parkplatzgebühren in Alpnach

Für Parkplätze müssen Autofahrer in Alpnach tagsüber weiterhin nicht zahlen. Auch wo gewohnt wird, wird künftig nicht mit Tempo 30 gefahren. Das Stimmvolk ist am Sonntag den Plänen des Gemeinderates einzig bei einer Vorlage gefolgt.
Mit Tempo 30 sind die Bewohner von Alpnach nicht mehr auf Fussgängerstreifen angewiesen, man kann die Strasse überall überqueren, sofern es sicher ist. Das Bild stammt von einer Infoveranstaltung. (Bild Markus von Rotz)

Mit Tempo 30 sind die Bewohner von Alpnach nicht mehr auf Fussgängerstreifen angewiesen, man kann die Strasse überall überqueren, sofern es sicher ist. Das Bild stammt von einer Infoveranstaltung. (Bild Markus von Rotz)

Die Alpnacherinnen und Alpnacher sagten am Sonntag mit 50,02 Prozent Nein (1'060 Ja, 1'061 Nein) zur Einführung einer Parkplatzbewirtschaftung auf gemeindeeigenen Parkplätzen. Die Gemeinde wollte fürs längere Parkieren 1 Franken pro Stunde verlangen. Parkieren hätte man maximal sechs Stunden dürfen. Die ersten 90 Minuten wären gratis gewesen. Die Parkgebühren wären jeden Tag von 7 bis 19 Uhr erhoben worden. Die Investitionskosten hätten 140'000 Franken betragen. Die Einführung der Parkgebühren wäre im Zentrum Ende 2015 und in der Peripherie Anfang 2016 vorgesehen gewesen. Diese Vorlage schickten die Alpnacher ausgesprochen knapp bachab. Die Stimmbeteiligung bei dieser Vorlage betrug 52,6 Prozent.

Die Alpnacher sagten mit 65,8 Prozent Nein (722 Ja, 1'389 Nein) zur Einführung von Tempo 30 auf Gemeindestrassen. Der Gemeinderat erhoffte sich von der Einführung einer Tempo 30 Zone mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität, auch dank weniger Lärm. Gemäss Gemeinderat würde die Lärmbelastung um 3 bis 5 Dezibel oder in der Wahrnehmung um die Hälfte abnehmen, wenn die Autos nur mit Tempo 30 über die Gemeindestrassen fahren würden. Die Kosten für die Einführung hätten sich auf rund 150'00 Franken belaufen. Die Stimmbürger traten auf die Vorlage nicht ein. Die Stimmbeteiligung betrug 53,8 Prozent.

Ja zu Fahrzeug-Anschaffung

Unbestritten war die dritte Vorlage: Die Alpnacher sagten mit 75,1 Prozent JA (1'582 Ja, 525 Nein) zur Anschaffung eines Ersatzfahrzeugs des Werkdienstes in der Höhe von 225'000 Franken. Das heutige Fahrzeug des Typs Meili V 7000 ist seit 20 Jahren im Dienst der Gemeinde Alpnach und entspricht nicht mehr den technischen und ökologischen Standards. Die Stimmbeteiligung für diese Vorlage lag bei 53,6 Prozent.

rem/spe

Die Gemeinde Alpnach kann sich nach dem Ja vom Sonntag nun ein solches Fahrzeug des Typs Meili VM7000 anschaffen. (Bild: PD)

Die Gemeinde Alpnach kann sich nach dem Ja vom Sonntag nun ein solches Fahrzeug des Typs Meili VM7000 anschaffen. (Bild: PD)

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