Obwalden wehrt sich gegen langen Tunnel

Die Obwaldner Regierung will nichts von einem langen Zentralbahn- Tunnel in Hergiswil wissen. Sie will an den bisherigen Plänen festhalten.

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Zwischen Matt und Hergiswil sollen die Züge im Tunnel fahren. (Bild: Geri Wyss/Neue OZ)

Zwischen Matt und Hergiswil sollen die Züge im Tunnel fahren. (Bild: Geri Wyss/Neue OZ)

Die Nidwaldner Regierung glaubte, das Ei des Kolumbus gefunden zu haben, als sie Ende 2010 bekannt gab, man lasse das sehr umstrittene Tieflegungsprojekt für die Zentralbahn in Hergiswil fallen und setze stattdessen auf einen langen Umfahrungstunnel. Dafür sollen der Kanton und die Standortgemeinde Hergiswil zusammen 1,25 Millionen Franken für eine Projektierung bewilligen.

In Obwalden kommt diese Kehrtwende nicht gut an. In einer Antwort auf einen Vorstoss im Kantonsrat kritisiert die Obwaldner Regierung, es drohe durch dieses Vorgehen und das Bevorzugen eines langen Umfahrungstunnels eine Nulllösung. Eine Mitfinanzierung durch den Bund sei angesichts der vielen Konkurrenzprojekte ziemlich unwahrscheinlich. Auch Obwalden werde sich an einem solchen Tunnel nicht beteiligen. Nidwaldens Baudirektor Hans Wicki ist dennoch klar der Meinung, dass die Regierung den richtigen Weg gewählt hat.

Markus von Rotz/bep

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.