Obwalden will Baubegriffe und Messweisen vereinheitlichen

Die Obwaldner Regierung will Baubegriffe und Messweisen vereinheitlichen. Sie beantragt dem Kantonsrat, der Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe (IVHB) beizutreten. Diese will der Begriffsvielfalt ein Ende setzen.

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Dass die Kantone unterschiedliche Baubegriffe verwenden und gleiche Begriffe abweichend definieren würden, mache aus wirtschaftlich und rechtlichen Aspekten keinen Sinn, schreibt die Obwaldner Staatskanzlei in einer Medienmitteilung vom Montag.

Beispielsweise werde die Höhe eines Gebäudes unterschiedlich gemessen. «Diese Begriffsvielfalt führt zu Schwierigkeiten und kompliziert das Bauen unnötig», heisst es in der Mitteilung weiter.

Die IVHB enthält 30 Begriffe und Messweisen und definiert diese schweizweit einheitlich. Davon profitieren insbesondere die Bauherrschaften und die Bauwirtschaft.

Seit November 2011 ist die Vereinbarung in Kraft. Bisher traten ihr acht Kantone bei. Der Obwaldner Regierungsrat beauftragte nun das Bau- und Raumentwicklungsdepartement, das Beitrittsverfahren zur IVHB einzuleiten. Der Beitrittsentscheid obliegt dem Kantonsrat. Er behandelt das Geschäft am 29. Juni 2012.

sda