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Obwalden will Sportler stärker fördern

Im Unterschied zu benachbarten Kantonen wie Nidwalden, Uri oder Luzern kennt Obwalden bisher keine Förderung von Leistungssportlern nach der Schulzeit. Das soll sich bald ändern.
Franziska Herger
Empfang von Weltmeister Fabian Bösch in Engelberg - einem der erfolgreichsten Obwaldner Sportler. (Bild Corinne Glanzmann, 24. Januar 2015)

Empfang von Weltmeister Fabian Bösch in Engelberg - einem der erfolgreichsten Obwaldner Sportler. (Bild Corinne Glanzmann, 24. Januar 2015)

Michelle Gisin, Denise Feierabend und Priska Nufer im Ski Alpin, Lena Häcki im Biathlon, Fabian Bösch im Freestyle, Tobias Geisser im Eishockey, Janik Riebli im Langlauf und Benji von Ah im Schwingen: Wie diese Beispiele zeigen, bringt Obwalden immer wieder Sporttalente und Nachwuchsleistungssportler hervor, die es an die nationale oder internationale Spitze schaffen. Der Kanton soll Leistungssportler nun stärker unterstützen. Dies fordert Kantonsrätin Cornelia Kaufmann-Hurschler (CVP, Engelberg) und rund 30 Mitunterzeichner in einer Motion.

Konkret soll die Regierung beauftragt werden, Leistungssportlern für olympische Sportarten jährlich einen Betrag von bis zu 12 000 Franken, für nichtolympische Sportarten von bis zu 6000 Franken aus dem Swisslos-Fonds auszubezahlen. Diese individuelle Förderung, wie sie etwa Nidwalden, Uri und Luzern kennen, fehle bisher in Obwalden, heisst es in dem Vorstoss.

Der Weg an die nationale oder internationale Spitze sei lang und beschwerlich, schreibt die Motionärin. Denn nach dem Ende der Schulzeit respektive nach altersbedingtem Ausscheiden aus den Nachwuchskadern ende das Nachwuchsförderungssystem des Kantons Obwalden. Die Hürden für Förderinstrumente auf nationaler Ebene, etwa der Einsatz als Zeitsoldat, die Sportler-Rekrutenschule oder Leistungen der Schweizerischen Sporthilfe, seien derart hoch, dass sie erst bei Erreichen des Elitekaderstatus einsetzten. In den meisten Fällen kämen die Eltern der jungen Sportler für die Kosten auf, welche sich je nach Sportart schnell einmal auf 10000 bis 15000 Franken pro Jahr oder gar noch viel mehr belaufen könnten.

Erhöhung der Swisslos- Gelder für den Sport

Die Motion rennt bei der Regierung offene Türen ein. Man teile die Einschätzung der Motionärin, dass nach der Schulzeit eine Lücke in der Förderung junger Leistungssportler bestehe, schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort. Die individuellen Förderinstrumente, wie sie die Kantone Luzern, Nidwalden oder Uri in den letzten Jahren einführten, hätten sich bewährt. Man beabsichtige, ein ähnliches System aufzubauen. Die Regierung beantragt, die Motion anzunehmen. Konkrete Beträge werden in der Antwort jedoch nicht genannt.

Doch Motionärin Cornelia Kaufmann ist zufrieden. «Da der Regierungsrat von einem ähnlichen System schreibt, gehe ich davon aus, dass die Förderbeträge ähnlich hoch sein werden wie in anderen Kantonen», sagt die Kantonsrätin auf Anfrage. Sie hoffe auf eine Annahme der Motion. «Schliesslich geht es nicht um zusätzliche Ausgaben, sondern lediglich um eine Erhöhung des Sportfondsanteils an den vorhandenen Lotteriegeldern.»

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