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OBWALDEN: Zu Gast beim Trägerkanton

140 Mitarbeiter der interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH) haben gestern den Kanton und verschiedene seiner Institutionen besucht.
Marion Wannemacher
Betreuung in der Stiftung Rütimattli: Stefan Ziegler (links) mit Hanspeter Halter. (Bild: PD)

Betreuung in der Stiftung Rütimattli: Stefan Ziegler (links) mit Hanspeter Halter. (Bild: PD)

Marion Wannemacher

marion.wannemacher@obwaldnerzeitung.ch

Ausflugsstimmung bei den Mitarbeitern der interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH). Jedes Jahr besuchen sie einen der 13 Trägerkantone sowie das Fürstentum Liechtenstein. Gestern statteten sie Obwalden als letztem Kanton auf der Liste einen Besuch ab. «Wir können nur ausbilden, wenn wir wissen, wie die Konditionen und Gesetzgebungen in den Kantonen sowie die Institutionen funktionieren», begründete Rektorin Barbara Fäh den alljährlichen Besuchstag.

Die Pädagogische Hochschule gilt als bedeutendstes Schweizer Kompetenzzentrum für Heilpädagogik und bildet in den Master- und Bachelorstudiengängen Schulische Heilpädagogik, Heilpädagogische Früherziehung, Logopädie, Psychomotorik und Gebärdensprachdolmetschen aus. Derzeit besuchen fünf Studenten aus Obwalden die Hochschule, gesamthaft studieren rund 1000 Absolventen an der HfH. Landammann und Bildungsdirektor Franz Enderli schilderte lebendig in seinem Grusswort den Kanton Obwalden in sämtlichen Facetten von Geschichte, Topografie und Wirtschaft, motivierte aber auch die 140 Hochschulmitarbeiter zum Ausflug in den Ranft. «Schon mancher hat Niklaus von Flüe gesucht und sich selbst gefunden», so Enderli. Geschäftsleiter Peter Truttmann nutzte die Gelegenheit, für die Behindertenstiftung Rütimattli als Arbeitgeber Werbung für eine Stelle heilpädagogische Früherziehung zu machen. Als Hochschulrat der HfH und Departementssekretär hat Peter Gähwiler das Tagesprogramm organisiert mit Besuchen bei Gasser Felstechnik, den Stiftungen Rütimattli und Juvenat, das im August ins Melchtal zügeln wird und laut interimistischer Leiterin Martha Bühler vor einer Umstrukturierung steht.

Stiftung Juvenat steht vor einer Umstrukturierung

«Es wird eine neue Geschäftsleitung mit neuen Strukturen geben, ein neues Rahmenkonzept und ein neues Personalreglement», kündigte sie an. Auf weitergehende Fragen dazu wollte sie am Rand der Veranstaltung nicht eingehen. Vor den Mitarbeitern der HfH hatte sie öffentlich betont: «Wir sind im Wandel, das Juvenat ist durchgeschüttelt worden.» Auch bei den Jugendlichen passiere ein Wandel, fast die Hälfte von ihnen trete aus, sagte sie. Es gebe wieder eine Möglichkeit, dass sich das Juvenat auch optisch präsentiere, sagte sie und verwies auf das Stiftungsorgan «Zirkulär» von Anfang August.

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